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Landsleute

Günther Humer: „In dem Moment darfst nicht feig sein“

Von Manuela Kaltenreiner  20. Januar 2020 00:04 Uhr

Günther Humer, Büroleiter von Generalsekretär Helmut Tomac im Innenministerium

Günther Humer leitet das Büro des Generalsekretärs im Innenministerium.

Der neue Generalsekretär des Innenministeriums, Helmut Tomac, hat an seiner Seite einen Oberösterreicher: Günther Humer aus Attnang-Puchheim leitet das Büro, das sich unter anderem mit der strategischen und organisatorischen Umsetzung des Regierungsprogramms befasst. Humer ist seit 34 Jahren im Polizeidienst, war unter anderem bei der Einsatzeinheit Cobra und zuletzt der stellvertretende Leiter des Organisations- und Strategiebüros in der Landespolizeidirektion OÖ.

„Ich war mit meiner Frau gerade auf einer Skitour, als der Anruf aus Wien kam. Das war schon überraschend, aber ich habe nicht lange überlegen müssen. In dem Moment darfst nicht feig sein“, sagt der 53-Jährige. Sein Sohn und seine Tochter studieren bzw. arbeiten auch in Wien. „Meine Frau hab’ ich in Attnang zurückgelassen“, sagt Humer mit einem Schmunzeln. Er wolle aber so oft wie möglich an den Wochenenden nach Oberösterreich fahren. „Die 5000 Kilometer, die ich im Vorjahr mit dem Rennrad zurückgelegt habe, werden sich heuer wohl nicht ausgehen, eher mit der Eisenbahn“, sagt Humer, der auch in Wien sportlich bleiben möchte: „Die ersten zwei Wochen ist es sich zeitlich aber noch nicht ausgegangen.“

Denn die neuen Aufgaben sind fordernd: „Es geht um den Weg, den das Innenministerium in den nächsten Jahren geht. Das betrifft Umstrukturierungen oder organisatorische Änderungen, wie beispielsweise die Digitalisierung“, sagt Humer. Er habe beruflich immer die Möglichkeit gehabt, alle paar Jahre zu wechseln: „So konnte ich mich weiterentwickeln und immer wieder das Hirnkastl fordern.“ Die Erfahrungen aus verschiedenen Abteilungen der Landespolizeidirektion werde er jetzt in Wien einfließen lassen, auch wenn die Probleme größere seien und die politische Ebene dazukomme. „Es geht immer um das Zusammenwirken von Menschen, darum, sie zu begeistern und mitzunehmen. Und es geht um Visionen, die man gemeinsam umsetzt. Man muss sich immer für Neues öffnen.“

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