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Kultur

Zum 40. Jubiläum geht der Klangwolke die Sonne auf

Von Helmut Atteneder 25. Mai 2019 00:04 Uhr

Zum 40. Jubiläum geht der Klangwolke die Sonne auf
Die visualisierte Klangwolke am 7. September wird ein musik- und bilddominiertes Stück über die Sonne.

"Solar": Starregisseur David Pountney inszeniert das Auftragswerk des Brucknerhauses am 7. September, David Haneke visualisiert.

"Für so ein großes Spektakel brauchst du ein großes Thema. Da passt das Thema Sonne ganz gut." David Pountney, Commander of the British Empire, schöpft inszenatorisch gerne aus dem Vollen. Nicht zuletzt deswegen wurde bei der gestrigen Präsentation der 40. Linzer Klangwolke am 7. September das Wort "bombastisch" besonders oft strapaziert.

"Solar", so heißt das Auftragswerk des Linzer Brucknerhauses, beschäftigt sich titelkonform mit der Sonne. Als Hardware werden sieben Schiffe benötigt, ebenso der "größte Kran, den es im Moment gibt" (Zitat Liva-Chef Dietmar Kerschbaum), zahlreiche Tänzer aus London, 140 Statisten, riesige, originale Sonnenbilderdateien der NASA und eine gigantische Scheibe (Durchmesser 30 Meter). Bombastisch eben. David Pountney kennt man in Linz als Regisseur der Oper "Spuren der Verirrten" zur Eröffnung des Musiktheaters, von den Bregenzer Festspielen und anderen bedeutenden Opernhäusern der Welt.

Video: Die Sonne wird im Mittelpunkt der 40. Klangwolke im Linzer Donaupark stehen.

 

Die Musik kommt von Nick Powell und James Pountney, die ausgehend von Bruckners Achter viele unterschiedliche Musikstile in die 65 Minuten dauernde Geschichte verwoben haben. Text gibt es kaum, das Werk in fünf Akten (Sonnenanbetung, Kopernikanische Revolution, Wissenschaft, Apokalypse und Hoffnung) lebt von Musik und Inszenierung. David Haneke, Sohn des Meisterregisseurs, zeichnet für das Videodesign verantwortlich, mit Ran Arthur Braun gibt es einen Zuständigen für "Stunts und Action".

Liva-Chef Dietmar Kerschbaum ist begeistert: "Mit diesem Auftragswerk dringt die Klangwolke in ganz andere Sphären vor." Dazu gehören auch Überlegungen, "Solar" an andere Städte zu verkaufen. Das Budget beträgt 900.000 Euro.

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Helmut Atteneder

Redakteur Kultur

Helmut Atteneder
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