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Kultur

Weiter Wirbel um Vorwürfe gegen Wolfgang Fellner

07. Mai 2021 04:29 Uhr

Weiter Wirbel um Vorwürfe gegen Wolfgang Fellner
Wolfgang Fellner

Die Belästigungsvorwürfe von ehemaligen Mitarbeiterinnen gegen den Medienmanager Wolfgang Fellner versetzen die Branche weiter in Aufregung.

Am Mittwoch bekräftigten die beiden Moderatorinnen Raphaela Scharf, die gegen ihre Entlassung bei oe24.tv geklagt hat, und Katia Wagner, die in einem weiteren Prozess als Zeugin aussagt, in einem Interview auf Puls24 ihre Vorwürfe. Beide sagten, der Chef der Mediengruppe Österreich habe sie unter anderem bei einem Foto- bzw. Video-Shooting am Po berührt. Fellner, für den die Unschuldsvermutung gilt, weist die Vorwürfe zurück.

Anwalt: "Der reinste Sexismus"

Dazu läuft derzeit in Prozess am Arbeits- und Sozialgericht, der am 13. September fortgesetzt werden soll. Darin klagt Scharf gegen ihre fristlose Entlassung im Jahr 2019. Bei Gericht vermutete Fellner als Grund für die Anschuldigungen, die er zurückwies, eine Retourkutsche der Moderatorin für eine verweigerte Gehaltserhöhung. Laut ihrem Anwalt Michael Rami wurde aber dem Gericht eine Tonaufnahme eines Gesprächs vorgelegt, das ausfällige Bemerkungen sowie Drohungen Fellners gegen Scharf belegen soll. "Für mich ist das der reinste Sexismus", sagte Rami gegenüber der APA.

Wolfgang Fellner selbst hat Scharf, die inzwischen für krone.tv tätig ist, auf Unterlassung geklagt und fordert die Rücknahme der Bezichtigungen. In diesem Prozess wird Wagner als Zeugin aussagen.

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