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Upper Austrian Sinfonietta: Freude und großes Können

19.Juli 2021

Unter dem Dirigat Peter Aigners entfaltete sich das Orchester zum feinsinnig hörenden und zart wie ungestüm agierenden Instrumentarium. Aigner holte über sensible Kommunikation beste Musizierfreude und großes Können auf die Bühne. Werke von Sibelius durchzogen den Abend und boten als besonderes Gustostückerl dessen "Valse Triste": In erstaunlicher Interpretation ließ das Orchester nach fahl angesetzter Tristesse einen wirbelnd packenden Drehtanz los.

Phantastische Solisten

Und äußerst viel los war auch bei den phantastischen Solisten! Mit Maximilian Riefellner in Mozarts Hornkonzert KV 417, Victoria Geyrhofer in Lalos "Sinfonie Espagnole" für Violine und Orchester und Matthäus Hauer in Webers "Andante und Rondo ungarese" für Fagott und Orchester präsentierten sich die Gewinner des "Josef Ratzenböck-Stipendiums" 2019. Elegant und geschmeidig schweifend kamen Riefellners Horntöne, ausholend und pointiert Geyrhofers Violinkaskaden und musikantisch wie leichtfüßig virtuos Hauers Fagottgänge.

Vor allem am Mozart-Spiel zeigte die UAS ihre Qualität: So austariert zwischen fein getupfter Begleitung und präsentem Tutti zu differenzieren, das heißt sehr viel! Die Jugend gab dem Dirigenten wie selbstverständlich zurück, was er an Inspiration und künstlerischer Idee vermittelte. (kw)

Fazit: Ein Abend, der hören ließ, dass die Jugend zu musizieren weiß

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21. Oktober 2021