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Punk-Urgesteine und "Friesenjungs"

Von David Klein, 07. Juni 2024, 00:04 Uhr
Punk-Urgesteine und "Friesenjungs"
V.l.: Mike Dirnt, Billy Joe Armstrong und Tré Cool von Green Day

"Wir liegen bei den Vorbereitungen etwas vor dem Plan und bauen in dieser Woche die ersten Bühnen auf", sagt der Veranstalter des Nova-Rock-Festivals, Ewald Tatar. Von 13. bis 16. Juni werden bei Österreichs größtem Rockfestival im burgenländischen Nickelsdorf ähnlich wie im Vorjahr etwa 200.000 Musikfans zum Feiern erwartet – zu klassischer Rockmusik, Punkrock, Metal und Pop.

Viele Stars aus den Nullerjahren

Wie auch schon beim ersten Nova Rock im Jahr 2005 treten am Donnerstag (um 22.30 Uhr) die US-Punkrocker von Green Day ("American Idiot", "Holiday") auf. Sänger und Gitarrist Billy Joe Armstrong, Bassist und Sänger Mike Dirnt und Schlagzeuger Tré Cool (Frank Edwin Wright III) stehen bereits seit 1990 gemeinsam auf den Bühnen rund um den Globus.

Die Stars des zweiten Festivaltages sind die Musiker der US-Metalband Avenged Sevenfold (22.30 Uhr).

Am Samstag tritt Måneskin auf die "Blue Stage" (23 Uhr). Die italienische Rockband hatte 2021 mit "Zitti e buoni" den Eurovision Song Contest gewonnen. Ebenfalls am Samstag zu erleben: die Kanadierin Avril Lavigne, deren große Pop- und Rock-Hits (etwa "Complicated" und "Sk8er Boi") bis ins Jahr 2002 zurückreichen.

Daneben spielt mit Billy Talent, Sum 41, Donots und den Sportfreunden Stiller eine ganze Reihe weiterer Musiker mit besonders langer Bühnenerfahrung. Als "Late Night Act" singt am Freitag (0.30 Uhr) Komiker-Legende Otto Waalkes mit seinen "Friesenjungs". Seit einigen Jahren werden zur Auflockerung bewusst genre-fremde Musiker auf eine der Nova-Rock-Bühnen geholt.

"Es liegt Spannung in den Line-ups", findet Tatar, der sich gespannt zeigt, welche Lieder Corey Taylor (Donnerstag) bieten wird.

Vier Festival-Tage soll es heuer zum letzten Mal geben, ab 2025 wird das Fest auf drei Tage verkürzt. "Die Kosten steigen und steigen, und ich will mit den Ticketpreisen nicht ins Unermessliche gehen. Andererseits habe ich von Fans immer wieder gehört, dass vier Tage schwierig sind. Ein vierter Tag ist etwa ein Tag mehr, an dem sie sich freinehmen müssen." Allgemein habe man in den vergangenen Jahren festgestellt, dass der Bedarf an Tageskarten und auch an besonders komfortablen Camping-Formen, wie mit Wohnwagen, zunimmt. "Viele wollen nur einen Tag erleben, den dafür so richtig." Das Festival, "zu dem man nur mit einem Doppler und einer Rolle Klopapier angereist ist", sei man ohnehin schon lange nicht mehr.

Anreise per Sonderzug

Die Besucher können bequem per Sonderzug vom Bahnhof Wien-Meidling und Shuttlebus anreisen. Tatar: "Wer öffentlich anreist, kommt schneller an und hat weniger Aufwand." Wer aber mit dem Auto anreisen will, findet am Festivalgelände beschilderte Parkplätze vor. Auch durch die Aufbereitung von Abwasser mit Nanotechnologie bemühe man sich um Nachhaltigkeit. Schon im Vorjahr habe man sich dadurch rund 250 Lkw-Fahrten erspart, sagt Tatar. "Das wird heuer noch ausgebaut."

Alle Infos: novarock.at

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Autor
David Klein
Redakteur Kultur
David Klein

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