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Kultur

Netflix-Serie, neues Buch: Ein Schnellleben nimmt wieder Fahrt auf

Von Helmut Atteneder  30. September 2020 00:04 Uhr

Bernhard Aichner
Bernhard Aichner

Der Thriller "Totenfrau" des Tiroler Autors Bernhard Aichner soll Anfang 2021 als Serie bei Netflix und dem ORF zu sehen sein.

Bernhard Aichner hat ein Vorbild: "Silvester Stallone, weil er immer an seinen Traum geglaubt hat." Geträumt hat der gelernte Fotograf auch viel, etwa, dass er ein erfolgreicher Schriftsteller und seine Bücher einmal zu Hollywood-Blockbustern werden würden.

Von dieser Traumreise hat der 48-Jährige bereits erstaunlich viel in die Tat umgesetzt. Seine drehbuchartig in atemberaubendem Tempo geschriebenen Thriller – allen voran die Totenfrau-Trilogie rund um die mörderische Bestatterin Brünhilde Blum – kann man als Welterfolge bezeichnen. In 16 Ländern wurde die Krimi-Reihe zum Bestseller. Bald wurde der Disney-Konzern auf die Totenfrau aufmerksam – doch nach sechs Jahren zerschlug sich dieses Filmprojekt.

Jetzt haben der Streaming-Riese Netflix und der ORF zugeschlagen. Ab März werden sechs Folgen einer ersten Totenfrau-Staffel – in Tirol oder in Niederösterreich – gedreht, geplanter Termin für die Ausstrahlung ist Anfang 2022. Derzeit läuft das Casting der Schauspieler, Regie führt der Deutsche Nicolai Rohde ("Unschuldig"). "Ich habe gehört, dass sich das Drehbuch nahe am Original bewegt. Ich kenne Kollegen, die sich die Haare raufen, was Produktionsfirmen aus ihren Büchern gemacht haben. Aber Film ist Film und Buch ist Buch. Ich hoffe, dass ich vom Endprodukt nicht enttäuscht sein werde", fiebert Aichner schon jetzt der Serie entgegen. Die übrigens, so der Plan von Netflix und vom ORF, weitergehen soll. Zwei, drei Staffeln sollen angedacht sein, allein das sei abhängig von den Quoten.

Seit einem Jahr verbringt Bernhard Aichner viel Zeit am Schreibtisch. "Ich habe extrem viel geschrieben. Daraus ist Stoff für mindestens zwei neue Bücher geworden, die im März erscheinen werden. Es wird eine Krimiserie."

Neue Serie über "Blutfotografen"

Der Serienheld ist ein "Blutfotograf", also einer, der bei schlimmen Ereignissen aller Art schnell an Ort und Stelle ist und exklusive Fotos macht. "Ich war selber fünf Jahre lang für eine Tageszeitung Pressefotograf. Dieses umfangreiche Wissen zapfe ich jetzt für diese Serie an", sagt Aichner. Das schnelle Leben von Bernhard Aichner hat also wieder Fahrt aufgenommen.

Artikel von

Helmut Atteneder

Redakteur Kultur

Helmut Atteneder
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