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Kultur

Nach OÖN-Interview: So reagiert Meyer auf Welser-Möst-Kritik

Von nachrichten.at/apa   04. Juli 2020 18:30 Uhr

Dirigent Franz Welser-Möst (l.) und der ehemalige Staatsoperndirektor Dominique Meyer

WIEN. "Die Staatsoper hat international an Relevanz verloren" kritisierte Franz Welser-Möst im OÖN-Gespräch. Ex-Direktor Dominique Meyer spricht von "nachweislich falschen Aussagen".

Der ehemalige Direktor der Wiener Staatsoper, Dominique Meyer, will "die Schmutzwäsche der Zusammenarbeit mit Franz Welser-Möst nicht öffentlich waschen". Das betonte der mittlerweilige Intendant der Mailänder Scala zur Kritik seines Ex-Generalmusikdirektors. "Und auch seine direkten und indirekten persönlichen Angriffe werde ich nicht kommentieren - wiewohl ich mich schon frage, warum der international erfolgreiche Dirigent das nötig hat und was er mit den nachweislich falschen Aussagen bezweckt", meinte Meyer. Außerdem wies er nebenbei darauf hin, dass die vereinbarte Frist, in der sich Welser-Möst nicht zu seiner Staatsopern-Zeit äußern dürfe, eigentlich noch bis zum 5. September laufe.

Welser-Möst hatte Meyer unter anderem vorgeworfen, die Staatsoper zu einer Art Touristenattraktion gemacht zu haben, die international an Reputation verloren habe. Kritik übte er auch an Sängerauswahl und szenischer Umsetzung.

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