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Musik

Taylor Swift und die Leichtigkeit des Pop

Von Reinhold Gruber 13. September 2019 16:30 Uhr

Pop goes the world

Die Liebe ist der rote Faden, der sich durch "Lover", das siebente Album von US-Superstar Taylor Swift zieht.

Die Liebe ist immer und überall zu finden, wenn man nach ihr sucht. Aber es sind doch die Beziehungsgeschichten, die Swift mit ihrem treffsicheren Händchen zu Ohrwurm-Pop der besten Art macht.

Gleich der Opener "I Forgot That You Existed" verfehlt seine Wirkung nicht. Die Melodie packt schnell zu, der Text tut sein übriges dazu, dass man dieses Lied einer Trennung mit süßraspelnder Stimme seiner Liebsten ins Ohr singen würde. So kann man eine Trennung auch verarbeiten.

"Cruel Summer" und "Lover" folgen, und schon ist man in der Welt der trotz ihrer Jugend von 29 Jahren großartigen und reifen Songwriterin gefangen. Popmusik kann locker sein und doch Inhalt haben.

Die Geschichten von Swift sind so glaubhaft wie ihre Antwort auf die Frage, wie es sich anfühlt, eine Ikone genannt zu werden (was das Time Magazine getan hat): "Es fühlt sich großartig an." Punkt. Danke für die Blumen. Irgendwie nimmt man ihr diese Bodenständigkeit ab.

Die 18 Songs von "Lover" strahlen eine Lebensfreude aus, bei der man schmunzeln muss („Paper Rings“ als Symbol der großen Liebe), aber auch ganz intensiv zuhören will („Miss Americana & The Heartbreak Prince“). 

 In „Cornelia Street“ erinnert sie sich an jene zwei Jahre, die sie in dieser Straße New Yorks gelebt hat..Es ist eine Liebeserklärung an diesen Ort so wie „London Boy“ die Sonnenseiten der britischen Hauptstadt ins Visier nimmt. "Home is where the heart is", singt der bekennde Springsteen- und Tennessee-Whiskey-Fan da. Jetzt ist ihr Herz halt in London. 

„Soon You’ll Get Better“ mit den Dixie Chicks geht tief. Beim großartigen „You Need To Calm Down“ will man nicht mehr zum Tanzen aufhören. Und "Daylight" am Ende ist eine hell scheinende Pop-Perle.

Fazit: Die 18 Songs von "Lover" machen klar, warum Taylor Swift ein Star ist.Sie sagt die Wahrheit und schlägt damit alle ihre Feinde, wie es der "Rolling Stone" sehr treffend formuliert hat. Jeder Song für sich ist ein guter Grund, immer und immer wieder den Repeat-Knopf zu drücken.

Taylor Swift: "Lover" (Universal Music)

Pop goes the world

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Lokalredakteur Linz

Reinhold Gruber
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