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Kopfhörer #118: Glimmer sind am Weg

Von Reinhold Gruber, 28. Juni 2024, 17:53 Uhr
Die Linzer Band Glimmer spielt auch mit der Melancholie. Bild: Matthias Seyfert

Es herrscht eine gewisse Leichtigkeit, wenn die Linzer Band Glimmer musiziert.

Das Leben prägt, lässt uns an Weggabelungen kommen, bei denen wir uns entscheiden müssen. Den einzig richtigen Weg gibt es nicht, Sackgassen oder scheinbar in die Leere führende Wege, die wir beschreiten und bei denen wir unsere Erfahrungen machen, können in der Nachbetrachtung Sinn ergeben.

Das Wunder der Wege, die einem im Leben so begegnen, hat die Band um Susi Seyfert, Bernhard Riegler und Martin Lenzelbauer zu einem ganzen Album inspiriert. Durch die elf Songs zieht sich eine leicht melancholische Grundstimmung, die aber allein durch die Stimme von Seyfert eine schöne poetische Note bekommt. Musikalisch ist „Wonder Ways“ gediegen in seiner Mischung aus Pop, Rock und Folk, alles wohldosiert eingesetzt und immer so gehalten, dass es die Erzählungen in den Mittelpunkt rückt.

Der stilvolle Opener „Magic Caps and Gazing Balls“, das berührende „Colour of My Love“ oder das finale „The Day I Argued with the Past“, bei dem sich ein versöhnlicher Gedanke einschleicht, dass alles, was man so in einem Leben erlebt, einfach gelebt werden muss, um weiterzukommen – die Wege, die Glimmer gegangen sind, waren nicht immer die gleichen. Das ist gut so.

Glimmer "Wonder Ways" (Real Treat Records)

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Bright Eyes "Bells And Whistles"
Wenn man über die vielen kleinen Details im Leben, die noch so unbedeutend erscheinen mögen, aber dann doch dein Schicksal prägen können, ein vergnügliches Pfeifen legen kann, dann ist alles in Ordnung. Bright Eyes pfeifen sich eins zu einem ausgelassen instrumentierten Song, der schon das Zeug dazu hat, immer auf die schönen Seiten des Lebens zu schauen. Der Vorbote auf das zehnte Studio-Album der Band von Conor Oberst, Mike Mogis und Nate Walcott zündet jedenfalls von der ersten Sekunde an. Fröhlichkeit, die ansteckt.

Alvaro Soler "Te imaginaba"
Sorry. Sobald ich die spanische (oder italienische) Sprache höre, hebt sich meine Stimmung augenblicklich. Auch dann, wenn die die Beats noch so typisch auf Sommer, Sonne, gute Laune gebügelt sind, wie hier, bin ich schon am Shaken und Tanzen. So schmeckt der Sommer gleich noch einmal besser. 

Gardens „Turning Tables“
Ein Hauch von Melancholie ist nicht von der Hand zu weisen, wenn die Wiener Band um Songwriterin Luca Celine Müller über die Veränderungen des Lebens doziert. Aber Veränderung kann viel Positives bewirken. Das hört man auch. Schöner Indie-Folk-Song mit bezaubernder Stimme und schönen Gitarren. Im Herbst folgt ein Album.

Aloha „Momentnsammler“
Ein flockig-lockerer Popsong für die Leichtigkeit des Lebens spült das steirische Duo in die Playlists für den Sommer, die Jahreszeit, in der wir Momente, Erinnerungen und (hoffentlich) gute Erfahrungen sammeln.

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Autor
Reinhold Gruber
Lokalredakteur Linz
Reinhold Gruber
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