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Musik

Velojet: Reife Melancholiker

31. Oktober 2013

Reife Melancholiker

Sie haben nie viel gebraucht, um in den Bann zu ziehen. Velojet, die Indie-Pop-Band mit Steyrer Wurzeln, schleicht sich seit zehn Jahren an, um zu bleiben.

 Für ihr viertes Album „Panorama“ hat das Quartett seinen Aktionsradius deutlich ausgeweitet. Man fuhr, um zu erfahren. Durch die Welt. Italien, Korsika, Indien, Thailand. Im Bus. Einem Hippie-Bus. Und die vier Musiker hörten auf der Fahrt Pink Floyd, Leonard Cohen und Wendy Carlos. Das musste zwangsläufig Niederschlag finden, wenn man dann noch die Eindrücke des Unterwegsseins dazu hat. Fand es auch. „Panorama“ legt in elf Songs Zeugnis von gereiften Persönlichkeiten, die sich nach wie vor im Reich der Melancholie wohl fühlen. Velojet schüren aber keine Depressionen, sondern lassen sich musikalisch fallen, spielen unverkrampft mit psychedelischen Mitteln, um im Gegenzug mit bemerkenswerter Leichtigkeit Melodien herauszuschießen, die sich nicht vor großen Gefühlen fürchten („The Curse Of Being Totally Lost“). „Panorama“ ist ein stimmiges, in sich rundes Album, das all denen zu empfehlen ist, die gerne intensiv zuhören. Am 1. November spielen Velojet beim „Ahoi!-Pop“-Festival im Posthof Linz. (rgr)

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