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OÖN-Filmkritik

"Und der Zukunft zugewandt": Zerrissen in der DDR

02. November 2019 00:04 Uhr

Zerrissen in der DDR
Alexandra Maria Lara

Überzeugend gespielt in einem zu komplexen Film.

Selten war Alexandra Maria Lara zuletzt in einer Kino-Hauptrolle zu sehen. Nun rührt die 40-Jährige mit deutsch-rumänischen Wurzeln in einem Film, der mit ihr – im besten Sinne des Wortes – steht und fällt.

Die Darstellerin ("Rush") spielt in "Und der Zukunft zugewandt" eine Frau, die unter die Räder der wechselhaften Geschichte Europas kommt. Lara legt dabei die Seele einer Zerrissenen Stück für Stück schmerzhaft schön frei. Doch die auf wahren Begebenheiten basierende, komplexe Geschichte über Antonia Bergers Schicksal macht diese Tragödie teils undurchschaubar. Die Deutsche ist überzeugte Kommunistin, die in den 30ern aufgrund der erstarkenden Rechten nach Russland geht, dort aber als Opfer des paranoiden Systems Stalins als Spionin verurteilt in einen Gulag gerät. 1952 wird sie in die DDR zurückgeholt. Dort muss sie schweigen, um das postfaschistische System nicht zu gefährden.

Lara braucht kaum Worte, um dieses aus den Fugen geratene Leben zu erzählen. Der Film selbst bräuchte mehr Erklärung. (nb)

"Und der Zukunft zugewandt": D 2018, 108 Min.,

OÖN Bewertung:

 

Der Trailer zum Film:

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