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OÖN-Filmkritik

"Trautmann": Aus dem "Kraut" wurde "The Traut"

16. März 2019

Aus dem "Kraut" wurde "The Traut"
David Kross

Geschichte des Deutschen Bernhard Trautmann als Goalie bei Manchester City.

Diese Geschichte könnte Hollywood nicht besser erfinden. Bernhard Trautmann (1923–2013) war bei der Wehrmacht, kam zum Ende des Krieges in britische Gefangenschaft. Der talentierte Fußball-Tormann wurde bald für Spiele des ortsansässigen Provinzklubs engagiert. Und verliebte sich gleich in die Tochter des Klubchefs, die tatsächlich seine Ehefrau geworden ist. 1949 entdeckte ihn ein Manager von Manchester City, wo er bis 1964 insgesamt 545 Spiele bestritt. Der Deutsche, anfänglich verächtlich "Kraut" genannt, wurde ausgebuht, einen Nazi wollte man dort nicht. Doch mit seinen tollen Paraden eroberte er auch die Herzen der Fans. Als er 1956 gar mit gebrochenem Genick ein Spiel zu Ende spielte, wurde er als Held – als "The Traut" – gefeiert. Marcus H. Rosenmüller ("Wer früher stirbt ist länger tot") hat diese unglaubliche Geschichte mit dem jugendlichen, sympathischen David Kross verfilmt: gut gemachte, aber zu verkitschte Unterhaltung. (sin)

"Trautmann", D/GB/IRL 2018, 120 Min.

OÖN Bewertung:

 

Der Trailer zum Film:

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