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OÖN-Filmkritik

Shakespeare ohne Sog

Von Nora Bruckmüller  31. Dezember 2021 00:04 Uhr

"The Tragedy of Macbeth": Ein Film zerfällt in schöne Einzelteile.

  • Lesedauer etwa 2 Min
Treffen esoterisch angehauchte Fake News auf Menschen mit Ambitionen, kann das böse enden. Diese Lehre lässt sich nicht erst seit der Pandemie-Zeit ziehen. Shakespeare gewann aus dieser Konstellation die Essenz für "Macbeth". Die Tragödie wurde vermutlich 1606 fertigstellt. Heerführer Macbeth erfährt darin von einem orakelnden Hexentrio, er werde nächster König Schottlands. Angestachelt von seiner Frau, Lady Macbeth, wandelt sich Macbeth auf typische Shakespearesche, die Natur des Menschen