Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...

    ANMELDUNG

    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

OÖN-Filmkritik

Mit Haut und Haaren verliebte Menschenfresser

Von Nora Bruckmüller  23. November 2022 20:45 Uhr

Mit Haut und Haaren verliebte Menschenfresser
Timothée Chalamet und Taylor Russell, die in Venedig als beste Nachwuchsdarstellerin prämiert wurde.

Ein Hollywood-Horror als Fest der Jungstars: "Bones and All", prämiert mit Venedigs Silbernem Löwen, wirkt wie ein ewiger, morbider Spätsommer – mehr kühl als warm, hell, aber nie gleißend.

  • Lesedauer etwa 2 Min
Fünf Jahre prägten die "Twilight"-Vampire das kommerzielle Kino (2008-2012). Eine lange Zeit, um nachzudenken, wie das Independent-Kino wohl eine romantische und leicht blutige Teenie-Fantasy-Reihe angelegt hätte. Der neue Kinofilm "Bones and All" kann als erstaunliche Antwort gelesen werden. Er ist roh, aggressiv, ungeschönt, frei vom schützenden, weil fiktionalisierenden Mantel digitaler Effekte. Und doch nimmt die Regiearbeit des Italieners Luca Guadagnino (51) auf bestrickende Art die