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OÖN-Filmkritik

Eine Liebe, die seit mehr als 50 Jahren nicht vergeht

25. Juli 2020 00:04 Uhr

Anouk Aimée und Jean-Louis Trintignant

"Die schönsten Jahre eines Lebens" ist ein Film, bei dem man von Beginn an spürt, dass er etwas Besonderes ist.

Die aktuell im Kino laufende Arbeit von Claude Lelouche (82), knüpft an sein berühmtes Werk an, das vor 53 Jahren in Cannes die Goldene Palme und danach zwei Oscars (Drehbuch, bester fremdsprachiger Film) holte.

Heute 88 und 89 Jahre alt

"Ein Mann und eine Frau" (Start 1966) handelt vom Rallyefahrer Jean-Louis und dem Skriptgirl Anne, von einer Witwe und einem Witwer, die eine kurze, stürmische Liebe leben, bis sie Unverwundenes trennt. Diese Figuren, die von den Unmöglichkeiten des Lebens und den Chancen des Weitermachens erzählen, gaben Frankreichs Stars Jean-Louis Trintignant ("Amour") und Anouk Aimée. Heute ist sie 88, er 89 Jahre alt. Im aktuellen Film führt sie Lelouche wieder als Mann und Frau zusammen, die in Gedanken den anderen nie losließen.

Anouk Aimée und Jean-Louis Trintignant im Jahr 1966

Trintignant sitzt statt im Ford Mustang im Rollstuhl, er verwehrt sich im Altenheim allem. Bis sein Sohn Anne aufspürt. Es kommt zur Begegnung, die zum Fest des reifen, dialogstarken Schauspiels wird. Um darin zu schwelgen, muss man weder Cineast noch Filmhistoriker sein. Wer Frankreichs Kino aber gut kennt, kann etliche Referenzen genießen. (nb)

Die schönsten Jahre eines Lebens: F 2019, 90 Min.,

OÖN Bewertung:

 

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