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"Sherlock Holmes": Eine Legende kehrt zurück

Von Von Lukas Luger, 28. Jänner 2010, 00:04 Uhr
Eine Legende kehrt zurück
Robert Downey jr. (l.) alias Sherlock Holmes und Jude Law als treuer Dr. Watson auf Verbrecherjagd. Bild: warner brothers

„Sherlock Holmes“: (GBR/AUS/USA, 133 Min.), Regie: Guy Ritchie (Cineplexx, Megaplex) OÖN Bewertung: Fünf grausige Ritualmorde hat der vorgeblich mit okkulten Mächten im Bund stehende Lord Blackwood (Mark Strong) begangen.

„Sherlock Holmes“: (GBR/AUS/USA, 133 Min.), Regie: Guy Ritchie (Cineplexx, Megaplex)

OÖN Bewertung:

Fünf grausige Ritualmorde hat der vorgeblich mit okkulten Mächten im Bund stehende Lord Blackwood (Mark Strong) begangen. Bevor der Scharfrichter ihn vom Galgen baumeln lässt, kündigt der sinistre Adlige gegenüber Erzfeind Sherlock Holmes (Robert Downey jr.) seine Auferstehung aus dem Reich der Toten an, weitere Meucheltaten inklusive.

Für Holmes und seinen getreuen Freund Dr. Watson (Jude Law) nur leere Drohungen. Doch als weitere Morde nach dem Muster Blackwoods geschehen und im Sarg des Gehenkten plötzlich ein anderer liegt, steht der strikt dem Rationalismus verschriebene Meisterdetektiv gehörig unter Zugzwang. Oder sind am Ende doch übernatürliche Kräfte am Werk?

Der britische Regisseur Guy Ritchie („Snatch“) hat den Abenteuern des legendären Schnüffler-Gespanns Holmes und Watson eine spürbare Frischzellenkur verpasst. „Sherlock Holmes“ ist kein angestaubt-betulicher Krimi zum entspannten Mitraten, sondern ein klassisches, äußerst kurzweiliges Hollywood-Abenteuer. Tricktechnisch aufpoliert, von einigen Klischees wohltuenderweise befreit und durchaus im Geiste der literarischen Vorlage.

Mit Hirn und rechtem Haken

Facettenreich, stets zwischen schelmischem Understatement und lakonisch-trockenem Humor schwankend, legt Robert Downey jr. die Titelfigur an. Nicht mehr als distinguierter britischer Gentleman, sondern als athletisches Genie mit dezentem Hang zum Wahnsinn, das sich sowohl mit seinen kleinen grauen Zellen als auch mit seinem rechten Haken kräftig zu wehren vermag.

Auch visuell kann der Film überzeugen, die schmutzige Unterwelt des viktorianischen London ist fabelhaft in Szene gesetzt. Auch weil der für seinen überdimensionierten Einsatz visueller Spielereien bekannte Guy Ritchie die inszenatorischen Kniffe auf ein Minimum beschränkt.

„Sherlock Holmes“ ist straff in Szene gesetzt, ohne echten Durchhänger. Lediglich der etwas uninspirierte Mystery-Plot irritiert. Warum man nicht auf eine Originalvorlage von Arthur Conan Doyle zurückgegriffen hat, bleibt ein Rätsel. Ein Rätsel, das Sherlock Holmes ja vielleicht in einer möglichen Fortsetzung zu lösen vermag.

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