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Kultur

Jetzt kommt die Generation "Reset"

23. April 2021 00:04 Uhr

Jetzt kommt die Generation "Reset"
Jung sein ist 2021 nicht leicht.

Jugendforscher: Für viele Junge heißt es in der Krise "zurück an den Start"

Zurück ins Kinderzimmer statt Freiheit und Karriere: Die Krise habe viele Junge "ausgebremst", sagte Jugendforscher Simon Schnetzer bei der Online-Präsentation seiner Studie "Junge Österreicher:innen 2021" – und sprach dabei von der "Generation "Reset".

"Jung sein im Jahr 2021 fühlt sich an wie Monopoly spielen: Man weiß nie, wie weit man kommt, wie viel man gewinnt und verliert, bevor es wieder heißt ,Gehe zurück auf Los’, sagt Schnetzer. Kaum werde der Lockdown gelockert und etwas Freiheit liegt in der Luft, drücke wieder jemand auf Reset. Und das habe Folgen: "Die umfassenden sozialen, wirtschaftlichen und systemischen Einschnitte verändern die Lebenswelt und Biografien der jungen Generation grundlegend", sagte Schnetzer.

Seiner Meinung nach sei "Vertrauen das Megathema der Zukunft. Die Herausforderung wird sein, Vertrauen wieder aufzubauen: zu Freunden, in Teams und in die Politik." Was bedeuten die Studienergebnisse nun für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft?

Die Jungen wollen gehört werden

"Vor allem, dass sie den Jungen mehr zuhören müssen, um sie nicht zu verlieren. Sie sollten ihre Bedürfnisse, Ängste und Forderungen ernst nehmen. Schließlich hängt von deren Start ins Berufsleben ab, in welchem Maß sie später zu den sozialen Systemen der Sicherung beitragen können", so Schnetzer. Fazit: "Die junge Generation will eingebunden werden, um ihre Zukunft nicht dem Schicksal zu überlassen, sondern Teil der Lösung zu sein."

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