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Kultur

"Jägerstätters Töchter waren sehr bewegt"

21. Mai 2019 00:04 Uhr

"Jägerstätters Töchter waren sehr bewegt"
Valeri Pachner

Nach Premieren-Jubel in Cannes: Valerie Pachner über den Jägerstätter-Film "A Hidden Life".

Der bekannt medienscheue Regisseur Terrence Malick verzichtete gestern auf den großen Medien-Auftritt. So waren es alleine seine Hauptdarsteller, die Bad Schallerbacherin Valerie Pachner und der Berliner August Diehl, die sich nach der umjubelten Premiere seines Franz-Jägerstätter-Films "A Hidden Life" den Fragen der internationalen Filmpresse stellten.

"Es war wunderbar, mit Terry zu arbeiten, in vielerlei Hinsicht", sagte Pachner, die im Film Franziska spielt, die Ehefrau von Franz Jägerstätter, verkörpert von Diehl. "Diese Arbeit war sehr wichtig für mich: auf der einen Seite Terry, der einem so viele Freiheiten in der Arbeit gibt, und auf der anderen Seite ist die Geschichte, die wir erzählen, außergewöhnlich." Die Atmosphäre am Filmset sei ganz besonders gewesen und habe auch jene Darsteller, die nur für ganz kurz dazugestoßen seien wie Bruno Ganz (1941 bis 2017) in seiner letzten Kinorolle, sofort gefangen genommen. Zur politischen Dimension des Innviertler NS-Wehrdienstverweigerers, 1943 hingerichtet, sagte Diehl: "Ich glaube nicht, dass es ein Film über eine Heldentat ist. Es ist eine Arbeit über eine private und ruhige Entscheidung, über etwas Unsichtbares." Die Töchter von Jägerstätter, die nicht in Cannes sind, haben den Film vergangene Woche gesehen. "Wir haben ihn ihnen vergangene Woche in St. Radegund gezeigt. Sie waren sehr bewegt. Sie mögen ihn", sagte Pachner.

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