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Kultur

Haydn mit purer Lust und Freude musiziert

11. Oktober 2021 00:04 Uhr

Mit reiner Spielfreude und musikalischer Akkuratesse überschüttete Nicolas Altstaedt am Freitag im Stadttheater Wels bei den Abonnementkonzerten sein Publikum.

Der deutsch-französische Cellist, seit 2016/17 auch künstlerischer Leiter der Haydn Philharmonie, präsentierte mit seinem Orchester neben zwei Symphonien des Namenspatrons auch das 1. Cellokonzert von Camille Saint-Saëns – als blendender Solist und nicht minder virtuoser Orchesterleiter. Dabei wechselte er stets die "Fronten", wies mit einem Satz aufspringend das Orchester zu impulsivem Spiel an und setzte seinen Solopart nicht minder abrupt wieder fort. Bestechend in der Intonation und ganz den musikalischen Leidenschaften folgend, gelang eine faszinierende, höchst transparente, präzise Wiedergabe.

In den beiden Haydn-Symphonien Nr. 84 und 97 spielte die Haydn Philharmonie ihre Erfahrung mit dieser Musik aus und ließ sich von Nicolas Altstaedts impulsivem, manchmal kantigem, höchst lebendigem, aber nie überzogenem Dirigat zu einer mitreißenden Interpretation verführen. Haydn so lebendig und lebensfroh, wie er sein sollte, und doch mit der gewissen geistigen Tiefe. (wruss)

Fazit: Ein Konzert, das einen von der ersten bis zur letzten Minute auf Trab hielt und mit viel Musizierfreude überschüttete.

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