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Kultur

Große Erzählerin eines Epos zur Liebe

12. August 2019 00:04 Uhr

Große Erzählerin eines Epos zur Liebe
Sopranistin Anna Maria Pammer

Die Donaufestwochen setzen Kontrapunkte.

Rockten "BartolomeyBittmann" den Staub aus dem Gehöft eines Heurigen, so inszenierte Anna Maria Pammer gestern ein Epos zur Liebe im Strindbergmuseum Saxen: Als große Erzählerin fasste sie Lieder von Schubert, Wiéner, Janác?ek, Dessau und Sulzer zu einer Gesangsdichtung mit Akkordeon (Milo Katanic’) und Cello (Verena Sennekamp) zusammen: Wie außerordentlich gut ihr Wiéners Chanson-Ton steht, wie spitz sie Dessaus Brecht-Vertonungen auf den Punkt bringt! Mit Janác?ek kam unendliche Schwermut ins Spiel. Bilder aus der Pflanzen- und Tierwelt setzten amüsante Tupfer, Sulzers "ottos mops" war ein Hit. Offen blieb an mancher Stelle eine dem Gesang adäquate Emotion auch in den Instrumenten. Der Krieg bildete die Brücke zur heurigen Auftragskomposition von Paul Schuberth nach Kästners Anti-Kriegs-Text "Ein Traum macht Vorschläge": Ein Grummeln im Akkordeon, auffahrende Linien im Cello und eine wandelbare Stimme hinterließen das Gefühl eines Schlages in die Magengrube. Bestens für diesen Text! (kw)

Fazit: Anna Maria Pammers Erzählkraft ist einfach grandios!

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