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Kultur

Erhöhtes Risiko für Herzschwäche durch Aspirin

Von OÖN   23. November 2021 00:04 Uhr

Seit Ende der 1990er Jahre hat die tägliche Einnahme niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) als Mittel gegolten, um das Herzinfarktrisiko zu senken.

Doch während viele Millionen Menschen seither zu dem Aspirin-Inhaltsstoff greifen, wird dessen Wert von Wissenschaftern immer kritischer gesehen. Eine neue europäisch-amerikanische Studie spricht jetzt von einer deutlich erhöhten Herzschwäche-Gefährdung bei Einnahme von ASS.

Die Wissenschafter analysierten für die Untersuchung die Daten von 30.827 Herzschwäche-Risikopatienten in Westeuropa und den USA. Das Durchschnittsalter lag bei 67 Jahren. 7698 Probanden nahmen Aspirin ein, das waren 25 Prozent der Patienten. Die Beobachtungsdauer betrug 5,3 Jahre. 1330 der Patienten entwickelten eine Pumpschwäche des Herzens. Personen, die rauchen, an Adipositas oder Bluthochdruck leiden, erhöhte Cholesterinwerte aufweisen, Diabetiker sind oder bereits eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben, wird weltweit häufig zur Einnahme von täglich 50 bis 100 Milligramm Acetylsalicylsäure geraten.

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