Lade Inhalte...

Kultur

„Die Juke Box war ein Sprungbrett“: Linzer Original Ty Tender feiert TV-Geburtsstunde

Von nachrichten.at (eva)   13. August 2020 10:03 Uhr

Ty Tender - 40-jähriges Fernsehjubiläum

Bildergalerie ansehen

Bild 1/14 Bildergalerie: Ty Tender feiert TV-Geburtsstunde

LINZ. Die Hauptabendshow "Juke Box" verhalf dem Linzer Elvis-Interpret Ty Tender alias Fritz Weiler 1980 zum landesweiten Durchbruch. ORFIII lässt seinen Auftritt am 13. August Revue passieren.

Elvis ist sein Leben: Seit einem halben Jahrhundert hat sich Künstler Ty Tender alias Fritz Weiler (76) dem King und seiner Musik verschrieben. Nicht umsonst nennen ihn seine Fans liebevoll „The Voice“. Während er in Oberösterreich bereits seit seiner Schulzeit rege Bekanntheit als Musiker und Veranstalter erlangt hatte, schaffte Weiler 1980 nach einem ausverkauften Konzert im Linzer Brucknerhaus schließlich auch den Sprung ins Fernsehen. In der Hauptabend-Sendung „Juke Box“, moderiert von Peter Rapp, trat der Linzer am 16. August 1980 – zufällig am dritten Todestag von Elvis Presley -, vor das breite Fernsehpublikum. Ein Auftritt, der ihn schlagartig landesweit den Elvis-Fans zum Begriff werden ließ. „In Verbindung mit meinem Brucknerhauskonzert war das definitiv ein Sprungbrett“, sagt Weiler heute dazu. Das 40-jährige Jubiläum begeht auch der ORF, mit einem Feature in „Kultur heute“ am 13. August (ORFIII, 19.45 Uhr). Dabei wird er auch wieder zu Gast im Studio sein. „Das ist eine Auszeichnung für mich. Und es freut mich, dass mein Auftritt auch nach 40 Jahren noch Anklang findet“, sagt Weiler. An die Aufregung vor der Aufzeichnung, an die Angst vor einem Fehler erinnert er sich lebhaft. „Ohne war das nicht. Aber es hat sich gelohnt.“

Auch, wenn er Songs von Elvis Presley singt: Gegen die Bezeichnung „Imitator“ wehrt er sich vehement. Außerdem unterstreicht er, dass er für seinen Auftritt in der „Juke Box“ einmalig und bewusst ein Elvis-Kostüm gewählt hat. „Ich bin der Fritz Weiler aus Linz. Ich wollte nie ein Elvis-Imitator sein, sondern immer der, der ich bin. Ich bin Interpret, interpretiere seine Lieder auf meine Weise. Dieser Mann war einzigartig.“ Dabei war Weiler gar kein Fan der ersten Stunde. Seine Liebe zu Elvis Presleys Musik musste erst wachsen: „Mir haben sehr viele Menschen zu Beginn meiner Karriere gesagt, ich würde wie Elvis klingen. Deshalb habe ich begonnen mich mit ihm, seiner Musik und seinem Leben zu beschäftigen. Mit seinen Filmen ist dann die Leidenschaft gekommen.“

In all den Jahrzehnten waren es große Hallen, die der Linzer füllte. Immer an seiner Seite: seine Frau Edith. „Meine Edith, die hat mich immer gepusht. Es gibt auf dieser Welt unheimlich viele hervorragende Sänger. Aber um Erfolg zu haben, brauchst du einen Menschen, der hinter dir steht, dich antreibt. Gemeinsam mit der Art, wie ich mich präsentiert habe, ist der Erfolg möglich geworden.“ Zusammen tourten sie nicht nur durch Österreich, sondern auch durch die USA – Weilers musikalischer Sehnsuchtsort bis heute. Auch wenn er durch und durch in Österreich verwurzelt ist: „Meine musikalische Leidenschaft ist der ‚American Way of Rock n‘ Roll Music‘.“

Lädt
turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

turned_in

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

turned_in

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

mehr aus Kultur

0  Kommentare expand_more 0  Kommentare expand_less