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Kultur

Album-Kritik: Wild wie Ina von "Deine Cousine"

Von Reinhold Gruber   21. April 2019 13:04 Uhr

Wild wie Ina

Die punkige Attitüde schlägt sich nicht mit der Freude an Melodien. "Deine Cousine" hat Spaß.

Sie mag es auf die direkte Art. Ina Bredehorn ist das Um und Auf der Band "Deine Cousine". Sie schreibt die Songs, singt sie mit Inbrunst und Überzeugung und ist nicht umsonst fester Bestandteil der Band von Udo Lindenberg. Der Mentor wurde vor fünf Jahren auf sie aufmerksam, mittlerweile sind sie Freunde, beseelt von der gemeinsamen Mission Rockmusik.

"Auf sie mit Gebrüll" singt Ina Bredehorn im titelgebenden Opener des Debütalbums. Weil der Wille Waffe sein kann. So ist diese Attacke als eine auf jenes Selbstverständnis zu deuten, das sich nicht darum schert, was ankommen könnte, weil nur das ankommt, was glaubwürdig und authentisch ist.

Die Musik von "Deine Cousine" nutzt die Kraft rockiger Gitarren und von Melodien, die einen schnell packen. Das ist wie bei Silbermond. In den Texten beschreibt sie Menschen, ihre Träume, Hoffnungen und Pläne vom Leben. Das sind Menschen, die unter uns leben, und deren Geschichten ganz nah bei jedem von uns sein können. Und sie scheut sich auch nicht vor klaren Worten, wenn sie Chauvinisten ihre Meinung sagt ("Scheiß auf Ironie"). Und wie zerbrechlich sie auch sein kann, hört man dann am Ende. "Sollbruchstelle" erzeugt Gänsehaut.

Deine Cousine: „Attacke“ (Attacke Records)
OÖN-Wertung: vier von sechs Sternen

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