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Kultur

Paul Zauner: Jazzposaunist, Musikproduzent und Biobauer

Von Reinhold Gruber   17. Januar 2014 00:04 Uhr

Jazzposaunist, Musikproduzent und Biobauer
Tausendsassa Paul Zauner

"Oberösterreicher des Jahres“: Es gibt sie noch, diese von Grund auf ehrlichen Menschen, die sich für nichts und niemanden verstellen. Die so sind, wie sie sind, egal, wo sie sind.

Paul Zauner aus Diersbach ist so einer. Gerade, direkt, ehrlich, leicht chaotisch, stets freundlich, begeisterungsfähig, lustig, weltoffen und neugierig. In Diersbach, wo Zauner vor 54 Jahren geboren wurde, ist er immer noch zu Hause. Mit Überzeugung. Dabei kennt ihn mittlerweile die halbe Jazz-Welt.

Hätte er eine Visitenkarte, würde Jazzposaunist, Musikproduzent und Biobauer draufstehen müssen. Festivalorganisator würde ihm auch gerecht werden. Denn Zauner macht seit mehr als einem Vierteljahrhundert Jahr für Jahr seinen Heimatort zum "Treffpunkt für Liebhaber von guter Musik". Sein Bauernhof in Diersbach, wo der ausgebildete Agraringenieur, der neben der Tiermedizin auch Musik studiert hat, Schweine züchtet, wird stets gegen Ende Mai zum weltmusikalischen Nabel der Welt. Das INNtöne-Festival trägt den Untertitel "Jazz am Bauernhof". Passend.

Das Ambiente zieht an, auch weil der Gastgeber voller Leidenschaft für die Musik steckt. Er will stets "dorthin spüren, wo die neuen Sachen sind". Immer wieder neue Klänge und Stimmen zu finden, sei zwar schwierig, aber reizvoll. Zauner gelingt das Kunststück, das Neue mit Bewährtem zu vermischen. So tummeln sich in Diersbach "Allzeit-Größen" und Newcomer.

Zu Letzteren zählte auch Gregory Porter, als Zauner ihn nach Diersbach holte. Mittlerweile ist der Amerikaner ein Superstar, aber mit dem Innviertler in Verbindung geblieben. Dass Porter auf dem Album "Great Voices Of Harlem" zu hören ist, auf dem Paul Zauners Blue Brass auch noch mit Mansur Scott und Donald Smith spielt und das im März auf seinem Label PAO erscheint, kann als Sensation gewertet werden. Zauner ist gerade aus New York zurückgekehrt, wo er bei der wichtigsten Musikmesse Amerikas der einzige Österreicher war. Allein war er nie. Weil ihn auch dort viele kennen – den bescheidenen Innviertler, der bewegt.

 

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