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Kultur

Die Kreutzer-Sonate und die Macht der Musik

Von Andrea Bauer   25. Oktober 2012 00:04 Uhr

Einen literarischen Kammermusikabend boten Hermann Beil und das Merlin Ensemble Wien mit der faszinierenden Inspirationskette der „Kreutzersonate(n)“. Eröffnet wurde der Abend von Till Alexander Körber (Klavier) und Martin Walch (Violine) mit dem ersten Satz aus Beethovens „Kreutzersonate“ für Klavier und Violine, benannt nach dem Geiger Rodolphe Kreutzer und Grundlage für Lew Tolstois gleichnamige Novelle – ein tödliches Eifersuchtsdrama, ausgelöst durch den Eröffnungssatz.

Tolstois Erzählung wiederum inspirierte Leos Janácek zu seinem ersten Streichquartett „Kreutzersonate“, in der Klaviertrio-Fassung von Landeskulturpreisträger Till Alexander Körber zu hören (Cello: Luis Zorita). Körber überzeugte mit seiner Rekonstruktion und Begeisterung am Klavier. Zwischen den Sätzen rezitierte Hermann Beil Tolstoi und beeindruckte mit klarer, feiner Sprache, die dennoch nicht restlos fesseln konnte. Im Finalsatz setzten die Musiker einen fulminanten Abschluss unter den zwar nicht durchgängig stimmigen, aber dennoch feinen Abend rund um die Macht der Musik.

Welser Abonnementkonzert: Hermann Beil & Merlin Ensemble Wien, Landesmusikschule Wels, 23. 10.

OÖN Bewertung:

 

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