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Kultur

Deutsche Sopranistin Agnes Giebel gestorben

04. Mai 2017 14:19 Uhr

Agnes Giebel
Agnes Giebel

Die Sopranistin Agnes Giebel ist mit 95 Jahren in Köln gestorben. Das teilte ihre Tochter Kristina Kanders mit.

Giebel starb demnach bereits am 24. April im Kreis der Familie. Sie war berühmt als Konzert-, Oratorien- und Liedersängerin. Auf die inszenierte Oper verzichtete sie dagegen weitgehend. 

Giebel wurde 1921 im niederländischen Heerlen bei Maastricht geboren und studierte an der Essener Folkwangschule. 1947 begann ihre Karriere als Konzertsängerin. Bekannt wurde sie ab 1950, als sie im Berliner RIAS Kantaten sang. Thomas-Kantor Günther Ramin engagierte sie für Aufführungen der Bach-Passionen, und bald schon musizierte sie mit Dirigenten wie Otto Klemperer, Joseph Keilberth, Rafael Kubelik, Lorin Maazel und Sergiu Celibidache. Vor allem als Interpretin der Sopran-Soli in den Werken Bachs und mit Kantaten machte sie sich einen Namen. Zu ihrem bewussten Verzicht auf Opern und bühnenwirksame Partien soll sie einmal gesagt haben: „Ich habe einfach keine Lust dazu."

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