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"Untitled": Michael Glawoggers Erbe als filmische Poesie

Filmkritik: Der Dokumentarfilm "Untitled" ist ein wahrlich schöner Film geworden.

Untitled: Michael Glawoggers Erbe als filmische Poesie

Untitled, ein Film über bewegte Welten Bild:

Realisiert von der Cutterin Monika Willi mit jenem Material, das Regisseur Michael Glawogger ("Whore’s Glory", "Nacktschnecken") auf einer ziellosen Reise durch die Welt gesammelt hatte – bis zu seinem plötzlichen Tod mit nur 54 Jahren am 23. April 2014.

Aus 70 Stunden Rohmaterial sowie Texten Glawoggers hat sie Fragmente zu einem kraftvollen Film über Bewegung, Reisen und "In-der-Welt-Sein" verwoben. "Untitled" springt dabei konsequent hin und her, von überfüllten afrikanischen Megacitys zu stillen Landschaften Kroatiens, zwischen Menschen und Tieren, und zeugt von Glawoggers poetischem Realismus, der immer auch über unsere globalisierte Welt erzählt. Der rote Faden ist Glawoggers Konzept vom glücklichen Zufall, den es zu umarmen gilt. "Untitled" ist so eine eindringliche Verabschiedung von einem großen Chronisten geworden – und ein Plädoyer fürs Leben. (pra)

Untitled: A 2017, 100 Min., M. Glawogger, M. Willi

OÖN Bewertung:

 

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Artikel 01. April 2017 - 00:04 Uhr
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