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Programmkino startet in einer Woche

Programmkino startet in einer Woche

Bild: OON

Wels. Die Cineasten können es kaum erwarten: Am Samstag, 20. Oktober, geht die 22-jährige Durststrecke des Programmkinos mit unregelmäßigen Spielterminen an verschiedenen Vorführorten zu Ende. Im MedienKulturHaus werden nun in zwei Sälen (92 und 50 Sitze) an 364 Tagen Filme gespielt.

„Endlich starten die Filme in unserem Kino zeitgleich mit denen in Wien oder Linz“, sagt Programmkino-Geschäftsführerin Johanna Meyer-Votzi. Das Feine zum Auftakt der neuen Spielstätte: Es gibt zwei Österreich-Premieren. Samstag wird nach der Eröffnung der Ausstellung „Kunstgesichter“ in der Stadtgalerie der Film „Gnade“ zu sehen sein. Bei der neuen Produktion von Matthias Glasner spielen Birgit Minichmayr und Jürgen Vogel die Hauptrollen. Beide Darsteller klinken sich via Video-Botschaft zu dem festlichen Anlass ein. Nach dem Film diskutieren die Direktoren heimischer Festivals über die Filmkultur. Das Eröffnungsfest klingt mit Musik aus Filmen und Musik übers Filmen aus. Das Team des Jugendmedienfestivals Youki zeichnet dafür verantwortlich.

Die zweite Österreich-Premiere ist der Kinderfilm „Tom und Hacke“ am Sonntag, 21. Oktober, um 11.45 Uhr. Der Filmbrunch beginnt um 11 Uhr. Nach der Vorstellung stehen Regisseur Norbert Lechner und die Hauptdarsteller dem Publikum Rede und Antwort.

Mit dem Kino-Einbau wurde das gesamte MedienKulturHaus saniert und um das Lokal „Nai Baan“, was auf Thailändisch „Im Hof“ heißt, erweitert. Es ist von Dienstag bis Freitag (11 bis 23 Uhr) und Samstag (10 bis 23 Uhr) geöffnet.

Die Galerie der Stadt Wels übersiedelte in den ersten Stock, das Kaiser-Panorama erhielt einen neuen Raum und wird Mittwoch (14-18 Uhr) und Sonntag (11-17 Uhr) geöffnet sein. „Es ist wie ein Anachronismus, dass es in diesem Haus der Medien den fast 110 Jahre alten Vorläufer der bewegten Bilder zu sehen gibt“, wirbt Kulturamtsleiterin Renate Miglbauer.

Das MedienKulturHaus bietet weiterhin Medien-Vermittlung für Jugendliche, die selbst Filme produzieren können. Die Youki, der Verein „Reizend“ und die „BuchZeit“ arbeiten ebenfalls in diesem medienkulturellen Nahversorger, der weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt.

Der Umbau inklusive einer aufwändigen thermischen Sanierung des mehr als 100 Jahre alten Hauses kostete 2,18 Millionen Euro und wurde 2009 vom Gemeinderat einstimmig genehmigt. (müf)

Programm-Übersicht auf: www.medienkulturhaus.at

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Artikel 11. Oktober 2012 - 00:04 Uhr
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