Archiv | ePaper | Digital
 |  A A A
Sonntag, 9. Dezember 2018, 22:26 Uhr

Linz: 6°C Ort wählen »
 
Sonntag, 9. Dezember 2018, 22:26 Uhr mehr Wetter »
Freizeit  > Kino  > OÖN-Filmkritik

"Mein Stottern": Ein guter Film als starke Stimme

Wer Colin Firth im Film "The King’s Speech" (2011) gesehen hat, erinnert sich bestimmt noch an sein exzellentes Spiel als König George VI., der sein Stottern überwinden musste, um die Briten als Reden haltende, moralische Stütze durch den Zweiten Weltkrieg zu bringen.

Ein guter Film als starke Stimme

Inspiration für Gholke: Colin Firth in "The King’s Speech" Bild: Heiner

Nun haben Petra Nickel und Birgit Gholke mit "Mein Stottern" eine dokumentarische Arbeit vorgelegt, die die Überwindung nicht als tragischen, wenn auch wahren Hollywood-Moment zeigt, sondern als Umstand, den "Betroffene" nicht ignorieren, oder "gut" sein lassen können. Im Laufe mehrerer Jahre sieht man, wie Gholke, Menschen begleitet und befragt, die wie sie stottern. So entsteht ein vielleicht nicht bis ins letzte Detail "durchgestyltes" Bild über dieses Phänomen, aber ein ehrliches, das dem befreienden Gefühl dient, das sich einstellt, wenn man beschließt, Frieden mit sich selbst zu schließen. (nb)

"Mein Stottern": A 2017, 90 Min.,

OÖN Bewertung:

OÖ-Premiere heute: 18.30 Uhr, Moviemento Linz

 

Kommentare anzeigen »
Artikel 21. Februar 2018 - 00:04 Uhr
Mehr OÖN-Filmkritik

Lars von Trier verstört so arg, wie er sich selbst feiert

Ein zu langer Horror: Das neue Werk von Lars von Trier "The House That Jack Built" dreht sich um den ...

Der Herztod war natürlich Mord

"Das krumme Haus" ist ein herrlich altmodischer 50er-Jahre-Krimi nach Agatha Christie.
Meistgelesen   mehr »
Weitere Meldungen
OÖNachrichten auf Facebook OÖNachrichten auf Twitter OÖNachrichten auf Google+ OÖNachrichten RSS