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"Der Ja-Sager": So wie einst Pierre Richard

So wie einst Pierre Richard

Selbstmord mit Musikbegleitung Bild: warnerbros

„Der Ja-Sager“: (USA, 2008, 104 Min.) Regie: Peyton Reed (Cineplexx, Megaplex)

OÖN Bewertung: ***

Carl Allen ist ein Verweigerer: Einladungen von Freunden, Angebote im Job oder gar ein Flirt – der Junggeselle sagt grundsätzlich Nein und verbringt seine Freizeit auf der Couch vor dem Fernseher. Bis ihn ein alter Freund zu dem Prediger Terrence (Terence Stamp) schleppt, der ihm ein uneingeschränktes Ja zum Leben einbläut. Künftig sagt Allen zu allem prinzipiell Ja – und bringt damit ungeahnten Schwung in sein Leben.

So wird er von einem Obdachlosen ausgenommen, macht aber auch Karriere oder gerät in eine üble Schlägerei. Ganz im Stil des französischen Starkomikers Pierre Richard in den 70er und 80er Jahren spielt Jim Carrey den tollpatschigen Carl, der sich von einer haarsträubenden Situation in die nächste rettet. „Der Ja-Sager“ („Yes Man“) unter der Regie von Peyton Reed („Trennung mit Hindernissen“) ist eine hübsche Komödie mit Klamauk und sehr wenig Tiefgang. Die Nähe des Film-Titels zu Barack Obamas erfolgreichem Wahl-Slogan „Yes we can“ war Konzept. „Ich wollte etwas Schönes machen, was den Leuten gefällt, damit sie sich gut fühlen. In den vergangenen acht Jahren haben die USA alles Mögliche getan, um die ganze Welt zu verärgern. Jetzt war es der Moment, sie zu erfreuen“, sagte Carrey. Aber selbst diesem Anspruch wird der Film nur bedingt gerecht. Zu durchsichtig sind die Pointen, zu absehbar der Ablauf der Handlung. (kp)

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Artikel 19. Februar 2009 - 00:04 Uhr
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