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Von der Gasselhöhle zur Spitzlsteinalm

Aus dem Rindbachtal führt ein schöner Steig durch den wilden Karbertalgraben hinauf zur Gasselhütte. Faszinierend ist eine Führung durch die Welt der Tropfsteine. Am Weiterweg erfreut man sich am Anblick der wollknäueligen Rinder auf der Spitzlsteinalm.

Von der Gasselhöhle zur Spitzlsteinalm

Nach der Gasselhütte führt der Weg zu den Hochlandrindern auf der Spitzlsteinalm. Bild: Peham

In Rindbach bei Ebensee startet diese Rundwanderung, und man folgt dem markierten Weg ins Tal. Ein erster schöner Halt ist der kleine Rindbach-Wasserfall, weiter steigt man auf einem gut angelegten Steig höher und erreicht bald die Forststraße, der man bis zur Abzweigung des Weges zur Gasselhöhle folgt.

Durch einen wilden Graben führt der hier immer wieder von Naturgewalten beeinträchtigte Steig höher. Auf etwa 950 Metern erreicht man eine Forststraße und kommt bald zum letzten Wegabschnitt durch den Wald hinauf zur Gasselhütte. Schön ist der Blick von der Terrasse über die Wälder und Gipfel, und freundlich sind die Wirtsleute. Nach einer Stärkung machen wir uns auf den Weg in die Unterwelt. Über Holzstiegen geht es tief hinab in die Zauberwelt aus Stalaktiten und Stalagmiten.

Der Führer des Höhlenvereines hat viele interessante Geschichten und auch die eine oder andere zum Schmunzeln anregende auf Lager. Der Höhepunkt ist die Kanzelhalle mit ihrer fast verschwenderischen Pracht aus Tropfsteinen. Für ein alpines Gipfelerlebnis bietet sich noch der in 20 Minuten zu ersteigende Gasselkogel an.

Für den Rückweg wandert man zunächst wieder bis zur sehr aussichtsreichen Forststraße und folgt dieser hinüber bis zur Spitzlsteinalm. Riesige Wollknäuel auf der Alm entpuppen sich als schottische Hochlandrinder. Diese bevölkern die Weiden rund um die nicht bewirtschaftete Alm. Am markierten Erlakogel-Wanderweg steigt man durch Hochwald hinab Richtung Rindbach. Im Sommer ist eine erfrischende Abkühlung im Traunsee ein verdienter Abschluss dieser kurzweiligen Runde.

Daten und Fakten

Charakteristik: schöne Bergwanderung auf großteils markierten Wegen, warme Jacke für die Höhlenbesichtigung mitnehmen.

Zeiten & Höhen: 5 Stunden Gehzeit, 1030 m Höhendifferenz, Rindbach (447 m) - Gasselhöhle (1250 m) - Gasselkopf (1411 m) - Spitzsteinalm (1080 m)

Einkehr: Gasselhütte, geöffnet von Anfang Mai bis Mitte September an Sa., So. und Feiertagen

Karten: Kompass Nr. 19, Freytag & Berndt Nr. 284

Internet: www.gasselhoehle.at, Touren unter www.ausflugstipps.at/profil/Neuweg/Peham

Garmin-GPS-Datei zur Tour:

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Artikel Sabine Neuweg und Alois Peham 10. Juni 2011 - 00:04 Uhr
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