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Naturpark über der Wachau

Wanderung: Der höchste Gipfel entlang der Donau liegt in der Wachau. Von Spitz führt eine ausgedehnte Wanderung durch schöne Mischwälder hinauf zum Ausblick vom Jauerling.

Naturpark über der Wachau

Bild: Alois Peham

Der Spätherbst ist eine beschauliche Zeit in der Wachau. Wir sind in Spitz aufgebrochen, die Gegend um den Jauerling zu erkunden. Vom Rande der Weinberge geht es durch ausgedehnte Wälder hinauf zu den Wiesen rund um das weite Gipfelplateau.

Der erste Anstieg führt hinauf zur Ruine Hinterhaus, einem ersten Aussichtspunkt hinab zur Donau. Durch luftige, weil jetzt laubfreie Mischwälder führt der Anstieg, zuerst noch entlang der teilweise steilen Hänge zum Donautal hin, auf guten Wegen höher.

Gipfel mitten im Wald

Teufelsmauer, Zwölferkogel, Hirschenkogel liegen am Weg und verstärken mit ihren Namen den Eindruck von der einsamen Gegend. Bei der Ortschaft Benking verlässt man die Wälder, und auf Wirtschaftswegen wandert man entlang einiger der hier zahlreichen Christbaumkulturen dem höchsten Punkt entgegen.

Auf dem beschilderten Weg der Jauerling-Gipfelrunde geht es dann dem mitten im Wald gelegenen, 2015 neu gestalteten Gipfel entgegen. Nicht weit davon liegt das Naturparkhaus mit einer herrlichen Ausblickterrasse. Beim Abstieg folgen wir zunächst dem Welterbesteig Richtung Mühldorf, und ab der Kreuzung Heuweg den Schildern nach Vießling. Dazu bleibt man bis nach den ersten zwei Kehren auf der Forststraße und schwenkt dann auf den Wanderweg ein.

Durch die Weinberge

Teilweise steil führt dieser geradewegs hinab nach Vießling, wo man auf den Panoramaweg Spitzer Graben trifft. Dieser zweigt noch vor dem Weingut Graben-Gritsch nach rechts ab und führt auf asphaltierten Nebenstraßen durch Weinberge zum Gut am Steg. Hier, noch vor der Einmündung in die Hauptstraße, geht es nach rechts noch einmal hinauf in die Wälder.

Die Steirerhöh, die nach 150 Höhenmetern erreicht wird, belohnt mit einem schönen Tiefblick. Auf dem teilweise schmalen Felssteig geht es abwärts, und vorbei am Marienbründl kommt man wieder hinab Richtung Ausgangspunkt. Bei der letzten Kreuzung sind wir dem Weg vorbei am Schifffahrtsmuseum gefolgt.

Gehzeiten: 5-6 Stunden, Länge 17,8 km, 900 hm

www.welterbesteig.at

GPS-Track:

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Artikel Sabine Neuweg und Alois Peham 18. November 2016 - 00:04 Uhr
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