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Zellersalat: Die Knolle kochen oder nicht?

Auf mein Plädoyer, den vom Aussterben bedrohten hausgemachten Zellersalat wiederzuentdecken, gab es viele Reaktionen. Danke. Ich empfahl meine ererbte Zubereitung: Gereinigte Knollen in Salzwasser kochen, schälen, in Scheiben scheiden, in einer Marinade aus Essig, ...

Von Von Peter Hirsch, 30. Januar 2009 - 00:04 Uhr

Auf mein Plädoyer, den vom Aussterben bedrohten hausgemachten Zellersalat wiederzuentdecken, gab es viele Reaktionen. Danke. Ich empfahl meine ererbte Zubereitung: Gereinigte Knollen in Salzwasser kochen, schälen, in Scheiben scheiden, in einer Marinade aus Essig, Öl, wenige Zucker, Salz, weißem Pfeffer und gehacktem Zellergrün einige Stunden ziehen lassen. Dieses Rezept sei zwar auch gut, schrieben Leserinnen und Leser, aber es gebe bessere.

Gertrude Schuller schlägt vor: „Geschälte Knolle fein reiben, mit Rahm, Joghurt, Zucker, Essig oder Zitronensaft mischen, Salz ist nicht nötig. Das ergibt einen herrlich dick-sämigen Salat, der im Kühlschrank tadellos ein paar Tage hält. Wir genießen ihn gerne zu Wiener Schnitzel, Brathendl und Bratwürstl.“

Hab’ ich probiert. Sehr fein! Das Gleiche gilt fürs ähnliche Rezept von Familie Brenner: „Knolle schälen, fein blättrig hacheln, mit Zitronensaft mischen (verhindert Verfärbung), ein wenig salzen, mit Öl und Essig marinieren, über Nacht ziehen lassen. Der nussige Geschmack passt prima zum Bratl. Im Schraubglas gut gekühlt ein paare Tage haltbar.“

Meine Kollegin Karin Haas rät: „Knollen schälen, in Scheiben schneiden und dann erst kochen, so werden sie gleichmäßiger gar, es geht schneller. Vom sauberen, aromaintensiven Kochsud gebe ich dann etwas zur Mariande.“

Ich hoffe, ausgiebig zum Zellersalat verführt zu haben!

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