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Kroiss baggert nach einem Stammplatz

SALZBURG. Ein hartes Vorbereitungsprogramm für die Heim-Europameisterschaft 2011 wartet auf das österreichische Volleyball-Nationalteam. Um punkt-genau vorbereitet zu sein, nimmt das Team Austria heuer an der Mitteleuropaliga (MEL) teil. Mit Philipp Kroiss geht ein Ennser den steinigen Weg mit.

Kroiss baggert nach einem Stammplatz

Kroiss hat den Kampf um das Teamleiberl angenommen. Bild: GEPA pictures/ M

Dabei steht noch gar nicht fest, ob der Libero der Wiener aon hotVolleys auch bei der EM baggern wird. Mit Tirols Frederick Laure liefert sich Kroiss ein Duell um den Stammplatz im Team.

Der 22-Jährige ist optimistisch: „Wenn ich mich noch einmal so verbessere wie vergangene Saison, ist alles möglich.“ Es wird ein schwerer Kampf für Kroiss, denn möglicherweise wird nur ein Libero im EM-Kader stehen. „Für den, der daheim bleiben muss, wäre das ein harter Schlag“, sagt Kroiss. Hart ist auch die Doppelbelastung, gleich mit zwei Teams in der MEL mitzuspielen. „Es wird stressig, ich werde lange nicht mehr so viel spielen wie heuer, aber ich freue mich auf die Herausforderung“, ist Kroiss voller Tatendrang.

Neben der Vorbereitung dient die MEL dem Nationalteam auch als Promotiontour für die EM. Das ÖVV-Team spielt die Runden geblockt an jeweils drei aufeinanderfolgenden Tagen in drei verschiedenen Städten in Österreich.

„Das ist eine hohe Belastung, doch bei der Heim-Europameisterschaft ist das genauso, und die Spieler können sich so bereits daran gewöhnen“, begründet Verbandschef Peter Kleinmann den gerafften Spielplan. Kleinmann hofft auf eine ähnliche Begeisterung wie bei der Handball-EM im Jänner: „Vor der EM war die Begeisterung für Handball nicht groß, aber wenn das Team gut spielt, wird eine Euphorie entstehen. Österreich ist hungrig nach Erfolgen.“ Ein Erfolg wäre schon ein Sieg in der Vorrunde, alles, was darüber hinausgeht, eine Sensation.

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Artikel Von Stefan Fröhlich 29. September 2010 - 00:04 Uhr
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