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Zehn Jahre sind noch lange nicht genug

Zehn Jahre sind noch lange nicht genug

Direktor Markus Achleitner (links) freut sich mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft über den Geburtstag Bild:

BAD SCHALLERBACH. Zehn Jahre ist es her, dass sich in Oberösterreich eine unvergleichliche Thermenlandschaft gebildet hat. Damals gab es bei den Eurothermen noch einen erbitterten Konkurrenzkampf, heute stehen sie unter einer gemeinsamen Flagge für eine Erfolgsgeschichte. Diese soll sich noch um etliche Kapitel erweitern, geht es nach Generaldirektor Markus Achleitner: " Wir sind alle sehr glücklich über diese Entwicklung, aber wir müssen gleichzeitig schon wieder an die Zukunft denken" sagt er.

440 Millionen Euro Umsatz

Die Bilanz seit 2005 darf sich sehen lassen: Insgesamt kamen in den letzten zehn Jahren über zwölf Millionen Thermengäste. Gemeinsam mit zwei Millionen Nächtigungen ergab dies einen Gesamtnettoumsatz von 440 Millonen Euro. Die Eurothermen haben sich von den Landeskuranstalten zu modernen Urlaubsresorts entwickelt und sind heute Oberösterreichs größtes Tourismusunternehmen. Die durch die Eurothermen ausgelöste Gesamtwirtschaftsaktivität von eineinhalb Milliarden Euro kommt vor allem den Betrieben in den Regionen zu Gute. "Die Zusammenarbeit mit den regionalen Tourismuspartnern ist für uns von immenser Bedeutung" sagt Achleitner.

Das Angebot wolle man in den nächsten Jahren ausbauen. Das neue Strategieprogramm "Eurothermen 2025" sieht einen weiteren Ausbau aller drei Standorte vor. Ziel ist es auch, Bad Ischl nicht nur im Sommer zu einem Fixpunkt für Erholungssuchende zu machen. Mit der "Winterwärme" will man in den kalten Monaten ein abwechslungsreiches Programm anbieten. Das heißeste Projekt dürfte wohl der Ausbau der Saunalandschaft in Bad Schallerbach werden. Hier sollen Saunieren und Relaxen neu definiert werden. 11 Millionen Euro investieren die Eurothermen in dieses neuartige "Saunadorf".

Schnelllebigkeit ist ungesund

Für den Generaldirektor ist klar, warum der Gesundheitsurlaub einen regelrechten Boom erlebt und der Trend auch noch viele weitere Jahre anhalten wird: "Der Druck im Leben wird stärker, alles wird schneller und selbst die Freizeit wird stressiger." Viele Menschen würden merken, dass sie unbedingt schon präventiv etwas für ihr Wohlbefinden tun müssen. Die Eurothermen schaffen mit den großzügigen Öffnungszeiten die Möglichkeit, auch während der Arbeitswoche Entspannung und Erholung zu finden.

Die Thermen sind täglich bis Mitternacht geöffnet. In der Mitarbeiterakademie wird intensiv geschult, trainiert und gelernt. Vom Gärtner bis zum Hoteldirektor soll jeder die Freizeit der Besucher optimal gestalten. "Die Mitarbeiter müssen das Angebot erlebbar machen" sagt Achleitner.

Der Schwerpunkt Prävention wird die Eurothermen auch die kommenden Jahre begleiten. "Was man für das Auto macht, das soll man auch für den Körper machen. Eine ständige Wartung ist von großer Bedeutung" sagt Achleitner. Für die Zukunft wünsche er sich, dass immer mehr Menschen erkennen, wie wichtig regelmäßige Auszeiten für die Gesundheit sind. Den Gästen der Eurothermen gibt er ein festes Versprechen: "Uns werden die Ideen an allen drei Standorten auch in den nächsten zehn Jahren nicht ausgehen".

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Artikel Gabriel Egger 25. September 2015 - 00:04 Uhr
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