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Familie

Warum Männer wie Hunde sind

Von Von Barbara Rohrhofer   29. Januar 2009 00:04 Uhr

Das Buch einer Linzer Psychologin beschreibt die artgerechte Aufzucht und Pflege der Männchen.

„Wie in der Hundewelt gibt es für mich auch in der Männerwelt unterschiedlichste Rassen“, sagt die Linzer Psychotherapeutin Isabella Woldrich. Wie man Männer artgerecht hält, verrät sie in ihrem neuen Ratgeber: „Von Schoßhündchen und Dobermännern“.

„Männer sind wie Hündchen“, schreibt die Linzer Expertin. „Verspielt, lieb anzusehen und bestens geeignet für gemeinsame Ausflüge. Sobald man eines dieser Exemplare zu Hause hat, beginnen allerdings die Probleme: Sie streunen herum, verschmutzen die Wohnung und ziehen Frauen durch noch tausend weitere Besonderheiten den Nerv.“

Um den Umgang zwischen Frauchen und Hündchen nachhaltig zu verbessern, hat Isabella Woldrich einen amüsanten Ratgeber für Frauen geschrieben, an dem wohl mehr als ein Funken Wahrheit dran ist.

Immerhin weiß Woldrich, wovon sie schreibt – therapiert sie doch täglich Frauen, Männer und Paare und weiß: „Viele Frauen glauben, sich Männer richten zu können – sie wollen manchmal aus einem Dobermann einen Golden Retriever machen und wundern sich, wenn das nicht funktioniert.“ Also versucht die Psychotherapeutin zu erklären, wie Männer ticken, was sie wollen, und nimmt eine Vermittlerrolle zwischen den Geschlechtern ein.

Die Tipps der Männerversteherin erinnern dann ein bisschen an eine Hundeschule: Frau muss ihren Mann stets loben, Verständnis aufbringen, wenn er sich zurückzieht und sein Terrain verteidigt, und natürlich auch zulassen, dass er Zeiten braucht, in denen er sich ausruhen und stärken muss.

Woldrichs konkreter Vorschlag: „Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr kleiner Liebling zu Hause wohlfühlen kann. Vermeiden Sie unangenehme Fragen oder Gesprächsthemen, lassen Sie ihm seine Ruhe, strahlen Sie eine heiter-gelassene Zufriedenheit aus, in der er richtig herrlich einsinken kann.“ Naturgemäß werden auch wissenschaftliche Studien bemüht, die da belegen, dass Männer ihre Stimmung eher den Weibchen anpassen als umgekehrt. Wer sich das alles nicht antun möchte, sollte sich von vornherein einen Familienhund anschaffen.

Buchtipp: Isabella Woldrich: „Artgerechte Männerhaltung“, 158 Seiten, Ueberreuter-Verlag, 17,95 Euro.
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