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Tipps für ausgeschlafene Taferlklassler

Von Valerie Hader, 01. September 2012, 00:04 Uhr
Tipps für ausgeschlafene Taferlklassler
Gut gelaunt aus den Bett und ab in die Schule! Bild: colourbox

Für einen guten Morgen: Wer in die Schule geht, muss früh aus den Federn. Das können Eltern tun, um ihren Kindern das Aufstehen zu erleichtern.

Mit dem Schulanfang ändert sich der Alltag. Plötzlich müssen Kinder Termine einhalten, pünktlich sein und auch in der früh rechtzeitig aus dem Bett kommen. Die Linzer Kinder-, Jugend- und Familienpsychologin Christa Schirl hat Tipps parat, wie Eltern ihren Kindern (und damit auch sich selbst) einen guten Morgen bereiten können. Und rät, am besten noch in den Ferien damit anzufangen.

 

Schlafbedürfnis messen: „Ganz wichtig ist, dass Eltern wissen, wie viel Schlaf ihr Kind täglich braucht“, sagt Christa Schirl. Und sich dann ausrechnen, wann der Nachwuchs ins Bett muss, damit er am Morgen ausgeschlafen ist. „Das sollte man sich am besten schon jetzt in den Fe–rien anschauen.“

Rhythmus einhalten: Ratsam sei es, sein Kind noch in den Ferien an diesen errechneten Schlafrhythmus heranzuführen. „So gewöhnt man sich langsam ans frühere Aufstehen.“ Gerade am Anfang sollte man diesen Rhythmus wenn möglich auch am Wochenende beibehalten.

Eigenheiten respektieren: „Jedes Kind ist unterschiedlich, auch beim Schlafen“, sagt Schirl. „Die einen gehören zu den Langschläfern, die anderen zu den Frühaufstehern und manche sind Morgenmuffel.“ Auch darüber sollten sich Eltern klar werden, und ihren Nachwuchs entsprechend behandeln. „Wenn das Kind in der Früh also noch ein paar Minuten länger im Bett braucht, sollte man es lassen – und die Zeit einfach einrechnen.“

Gelassen starten: Schlecht sei es naturgemäß, den Tag mit Stress und Streit zu beginnen, sagt die Familienpsychologin. „Die Hektik am morgen ensteht meistens dadurch , dass man Dinge, die man braucht, nicht findet. Deshalb empfehle ich, alles schon am Vorabend in Ruhe herzurichten“, sagt Schirl. „Das empfehle ich übrigens nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen, denn es bringt nix, wenn die Schultasche fertig gepackt ist aber Mama oder Papa in der Früh durchs ganze Haus irren, um ihre Unterlagen zu suchen.“

Vorbild sein: „Kinder orientieren sich am Verhalten der Eltern“, sagt Schirl. „Deshalb kann ich nicht erwarten, dass mein Kind in der Früh ein Sonnenschein ist, wenn ich selber grantig und muffelig bin.“

Rituale finden: Schon in der früh können nette Rituale helfen, leichter aus dem Federn zu kommen. Das könne ein Spruch oder ein Lied sein.

Lösungen suchen: „Wenn Kinder jeden Morgen nur schwer aufstehen, sollte man sich nach dem Warum fragen“, sagt Schirl. „Die Antwort könnte ganz einfach sein. Vielleicht ist es dem Kind zu kalt im Raum, und es will einfach nicht unter der warmen Bettdecke hervorkriechen“, sagt Schirl. In so einem Fall könne ein kuscheliger Morgenmantel die Lösung sein.

Langsam aufwecken: „Gutes Erwachen sollte nicht abrupt erfolgen“, sagt Schirl. Wenn Zeit ist, könne man ja sein Kind auf Raten aufwecken, also die Jalousien oder den Vorhang im Kinderzimmer alle paar Minuten ein bisschen weiter öffnen und damit immer ein bisschen mehr Sonnenlicht hereinlassen. „Mittlerweile gibt es auch schon Lampen, die langsam hell werden und den Sonnenaufgang simulieren.“

Gemeinsam frühstücken: Wichtig für einen guten Start ist ein gutes Frühstück, sodass sich das Kind gerne zum Tisch setzt. „Wenn es also kein Müsli mag, sollte man es auch nicht dazu zwingen“, sagt Schirl. „Und wenn es seine Ruhe braucht und beim Frühstück nicht gleich losplaudert, sollte man das auch respektieren.“

Frust aushalten: Allen Tipps zum Trotz wollen Kinder manchmal nicht aufstehen. „Das passiert bestimmt. Auch die Erwachsenen springen nicht jeden Tag fröhlich aus dem Bett“, sagt Schirl. „Aber da muss man durch, konsequent sein und den Frust aushalten, denn der gehört zum Leben dazu.“

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