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Leichtathletik

"Schlag den Lukas" wird in Ried ein schwieriges Unterfangen

Von Dominik Feischl   08. Juni 2016

"Schlag den Lukas" wird in Ried ein schwieriges Unterfangen
Der 24-Jährige geht mit dem Diskus zuhause auf Weitenjagd.

RIED. Der aufstrebende Diskuswerfer Weißhaidinger startet Freitag beim Heim-Meeting.

"Jetzt ist der Lucky in der Weltklasse angekommen", sagt Trainer Josef Schopf über seinen Schützling Lukas Weißhaidinger. Und tatsächlich befindet sich der Innviertler Diskuswerfer in der Olympiasaison bereits in absoluter Topform. Bei den letzten Meetings schleuderte er das Wurfgerät mehrmals locker über die 60 Meter. Weiten, die auch international Aufsehen erregen. Und Weißhaidinger mittlerweile auch Einladungen für lukrative Bewerbe einbringen. Doch vorerst zeigt sich Weißhaidinger in der Heimat.

Etwa am Freitag im alten Rieder Stadion (17 Uhr) beim Austrian Top Meeting. Wo zwar starke internationale Konkurrenz auf den Taufkirchner wartet. Aber "Schlag den Lukas" wird in der jetzigen Verfassung Weißhaidingers ein schwieriges Unterfangen.

Der Meetingrekord von 62,42 Meter wackelt dazu bedenklich. Und dennoch ist es ein Glück, dass der Lokalmatador bei seiner Heimveranstaltung überhaupt starten kann. "Eigentlich hätte der Rasen im Stadion um diese Zeit groß saniert werden sollen, was aber nun finanziell nicht möglich war. Für uns in dem Falle ein Glück", sagt LAG-Ried-Obmann Wolfgang Moshammer.

"Wir hätten einen Hindernislauf mit zwei Wassergräben anbieten können und würden damit Ried sicher ausstechen", sagt Silvio Stern. Die Organisatoren der auf Ried am Samstag folgenden Leichtathletik-Gala am Union-Landessportzentrum (ab 17 Uhr) haben den Humor wiedergefunden.

Zwischenzeitlich wackelte das Meeting aber bedenklich. Denn auf der Laufbahn entstand letzte Woche aus bisher noch nicht geklärter Ursache ein mehrere Meter großes Loch, das sich durch den vielen Regen mit Wasser füllte. "Wir müssen deshalb die Mittelstrecken-Bewerbe absagen. Doch ansonsten steht einem tollen Leichtathletik-Fest nichts im Wege", sagt Verbandspräsident Hubert Lang. Neben einem starken Starterfeld mit mehreren Olympia-Startern und heimischen Assen winkt auch ein Bob-Anschub-Bewerb mit Vize-Europameister Benjamin Maier.

Weidlinger als Trainer

Österreichs Marathon-Rekordhalter Günther Weidlinger wird in Zukunft Langstrecken-Hoffnung Anita Baierl (TuS Kremsmünster) trainieren. Baierls Vater Johannes, der die mehrfache Staatsmeisterin lange Jahre betreute, verstarb am Montag nach längerer Krankheit. „Die Situation war nicht einfach für mich. Aber die Zusammenarbeit mit Günther stimmt mich positiv für die Zukunft“, sagte Baierl. Sie ist wie der Steyrer Valentin Pfeil für die Leichtathletik-EM in Amsterdam im Juli für den Halbmarathon qualifiziert.

 

 

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