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Leichtathletik

Olympiasieger machen Linz für einen Abend zum Hotspot der Leichtathletik

20. August 2012 00:04 Uhr

Olympiasieger machen Linz für einen Abend zum Hotspot der Leichtathletik
Olympiasieger ersetzt Olympiasieger: Da Weitspringer Rutherford absagte, kommt Hürden-Champion Sánchez

LINZ. Als „Hochburg der Leichtathletik“ ist unsere Landeshauptstadt normalerweise nicht bekannt. Trotzdem richten am Montag ab 18.30 Uhr viele Sportbegeisterte aus der ganzen Welt ihre Augen auf Linz.

Denn für die Gugl Games bringt Organisator Robert Wagner nicht weniger als elf Olympiasieger und viele weitere Top-Athleten an den Start:

1. Justin Gatlin: Der US-Sprinter und Goldmedaillen-Gewinner über die 100 Meter in Athen 2004, soll den Stadionrekord von 9,94 Sekunden zum Fallen bringen. In London holte der von 2006 bis 2010 wegen Doping gesperrte New Yorker Bronze. Nach Bolt und Blake gilt er als „der schnellste Mann des Rests der Welt“. Gatlin genießt in Linz so etwas wie Heimvorteil, er absolvierte bereits seine Olympiavorbereitung in Oberösterreich.

2. Félix Sánchez: Der Mann aus der Dominikanischen Republik, gewann in London die 400 Meter Hürden. Schon bei den Spielen in Athen 2004 holte der 35-Jährige über diese Disziplin Gold. Nach der kurzfristigen Absage von Weitspringer Greg Rutherford ist Sánchez erst am Samstag für die Gugl Games verpflichtet worden. Der Bewerb über 400 Meter Hürden verspricht daher Spannung, denn auch der Olympia-Zweite Michael Tinsley (USA) ist in Linz mit dabei.

3. Oscar Pistorius: Dem Südafrikaner wurden mit elf Monaten wegen eines Gendefekts die Beine unterhalb der Knie amputiert. Prothesen aus Karbon ermöglichten es dem 26-Jährigen, bereits vier Mal Gold bei Paralympics zu holen. Nach langwierigem Rechtsstreit bekam der „fastest man with no legs“ die Starterlaubnis für London und kam über 400 Meter bis ins Semifinale.

4. Kirani James: Der erst 19-jährige Jungstar aus Grenada wurde heuer bei den Spielen mit Jahresweltbestleistung Olympiasieger über 400 Meter. Damit holte er die erste Medaille für sein Land in der Olympia-Geschichte. 2011 zeichnete der IAAF James schon als „Nachwuchsathleten des Jahres“ aus. Der Olympiasieger ist bereits seit letztem Montag in Linz.

5. Beate Schrott: Die 22-jährige Niederösterreicherin war in London die positive Überraschung des österreichischen Teams. Über 100 Meter Hürden wurde sie Achte. Auf ihren Start in Linz heute (21.25 Uhr) freut sich die Medizinstudentin schon lange: „Ich habe mir das Meeting früher immer angeschaut. Dass ich nun selber mitlaufen kann, freut mich total.“ (goe)

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