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Leichtathletik

Die Gugl-Games erlebten einen Raketen-Start

Von Christoph Zöpfl und Dominik Freischl   20. August 2012 20:34 Uhr

100m Hürden Damen

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Bild 1/31 Bildergalerie: Die Linzer Gugl Games

LINZ. „Die Gugl, sie lebt!“ Mit diesem Ruf eröffnete am Montag Eurosport-Unikat und Stadionsprecher Sigi Heinrich die Gugl-Games.

Und Kirani James, Olympiasieger von London, ließ diesen Worten Taten folgen. Er trommelte im ersten Haupt-Bewerb des Meetings in 44,47 Sekunden die schnellste jemals in Linz gelaufene Stadionrunde auf die Bahn. Die Weltklasse-Leistung des 19-Jährigen aus Grenada bescherte den Gugl-Games einen sportlichen Raketenstart, zuvor hatte es einige Stolperer gegeben.

Bei der Präsentation der Top-Stars gingen dem Pferdegespann beinahe die Rösser durch. Und dann kam eine Enttäuschung dazu, weil US-Sprinter Justin Gatlin per Stadionmikro erklärte, dass er im 100-Meter-Finale nicht starten kann. Von einem Kreislaufzusammenbruch am Sonntag hatte er sich zwar wieder recht gut erholt, ein Start wäre aber sinnlos gewesen. Gatlin: „Es tut mir sehr leid, aber ich werde wieder kommen.“
 
Kräftig ins Schwitzen war Meeting-Direktor Robert Wagner schon am Nachmittag gekommen, als zwei afrikanische Top-Läufer als vermeintliche Ladendiebe in Linz verhaftet worden waren. Bei der Einvernahme einigte man sich schließlich auf ein sprachlich verursachtes Missverständnis und ließ die beiden laufen – im wahrsten Sinn des Wortes.
 
Im 1000-Meter-Rennen gab es dann eine Jahresweltbestleistung durch Benson Seurei (Ken/2:16,39). Andreas Vojta schrammte nur knapp am österreichischen Rekord vorbei, der 17-jährige Lokalmatador Niki Franzmair (ULC Linz) verbesserte den U20-Rekord auf 2:20,16 Minuten. Ivona Dadic (PSV Wels) landete im Weitsprung-Bewerb auf Platz sieben und fixierte mit 6,26 auch eine persönliche Bestleistung.
 
Die letzten Raketen des Leichtathletik-Feuerwerks wurden knapp vor 22 Uhr im Hürdensprint der Frauen gezündet. Die Niederösterreicherin Beate Schrott wurde in 13,08 Sechste. Vielleicht ist sie schon etwas ausgebrannt.

 

 

Männer
 
400 m: 2. Kirani James (Grn) 44,46 Sek., 2. Jonathan Borlee (Bel) 45,10, 3. Calvin Smith (USA) 45,34, 4. Conrad Williams (Gb) 45,35, 5. Allodin Fothergill (Jam) 45,51, 6. Oscar Pistorius (Rsa) 46,91, 7. Günther Matzinger (Ö) 48,48, 8. Christian Smetana (Ö) 49,05.
400 m Hürden: 1. Felix Sanchez (Dom) 48,13 Sek., 2. Leford Green (Jam) 48,89, 3. Michael Tinsley (USA) 49,49, 4. Rys Williams (Gb) 49,69, 5. Georg Fleischhauer (D) 49,71, 6. Marek Plawgi (Pol) 50,01, 7. Silvio Schirrmeister (D) 50,63, 8. Samuel Ajayi (Ö) 53,54.
1000 m: 1. Benson Seurei (Ken) 2:16,39 (JWBZ), 2, Nate Brannan (USA) 2:16,52, 3. Nick Willis (Nzl) 2:16,58; 11. Andreas Vojta (Ö) 2:18,34; 12. Niki Franzmair (Ö) 2:20, 16.
100 m: Nickel Ashmeade (Jam) 10,03, 2. Michael Frater (Jam) 10,13; 3. Jason Young (Jam) 10;15.
Diskus: 1. Gerd Kanter (Est) 65,22; 2. Frank Casanas (Spa) 65,08; 3. Lawrence Okoye (Gb) 64,25; 8. Lukas Weißhaidinger (Ö) 58.
110 m Hürden: 1. Sergej Schubenkow (Rus) 13,09; 2. Ryan Brathwaite (Bar) 13,23 ; 3. Lawrence Clarke (Gbr) 13,45; 7. Manuel Prazak (Ö) 14,33; 8. Dominik Siedlacek (Ö) 15,06.
Weitsprung: 1.Sergej Morgunov (Rus) 7,96 ; 2. Ignacius Gaisah (Gha) 7,94 ; 3. JJ Jegede (Gb) 7,90 ; 4. James Beckford (Jam) 7,69 ; 5. Elvijs Misans (Est) 7,56 ; 7. Dominik Distelberger (Ö) 7,38 ; 8. David Göttlinger (Ö) 6,79
 
Frauen
 
800 m: 1. Hanna England (Gb) 1:59,66 Min., 2. Anna Pierce (USA) 2:00,49, 3. Molly Beckwith (USA) 2:00,73.
100 m: 1. Samantha Henry-Robinson (Jam) 11,15 Sek., 2. Gloria Asumnu (Nig) 11,19, 3. Lavern Jones-Ferrette (Isv) 11,24, 4. Alexandria Anderson (USA) 11,27, 5. Charonda Williams (USA) 11,34; 9. Linda Thoms Linda (Ö) 12,23.
Weitsprung: Chelsea Hayes (USA) 6,81 m, 2. Veronika Shutkova (Blr) 6,64, 3. Ivana Spanovic (Srb) 6,51, 4. Funmi Jimoh (USA) 6,40, 5. Keila Costa (Bra) 6,38, 6. Ineta Radevica (Lat) 6,36, 7. Ivona Dadic (Ö) 6,26, 8. Kriva Lauma (Lat) 6,25.
3000 m Hindernis: 1. LYdia Chepkurui (Ken) 9:23,52, 2. Hyvin Kiyeng (Ken) 9:23,53; 3. Ruth Bisibori (Ken) 9:36,10.
Stabhochsprung: 1. Fabiana Murer (Bra) 4,65 m, 2. Anastasia Sawtschenko (Rus) 4,50, 3. Anastasia Schwedowa (Blr) 4,50; 6. Kira Grünberg (Ö) 4,10.
200 m: 1. Chardona Williams (USA) 22,67; 2. Bianca Knight (USA) 22,74; 3. Samantha Henry-Robinson (Jam) 22,85.
100 m Hürden: 1. Ginnie Crawford (USA) 12,68; 2. Queen Harrison (USA) 12,77; 3. Kelie Wells (USA) 12,83, 4. Loreal Smith (USA) 12,94; 5. Shermaine Williams (Jam) 13,04; 6. Beate Schrott (Ö) 13,08; 7. Micol Catteneo (Ita) 13,35..
 
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