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Kommentar

Schlusspfiff: Die beste Art der Werbung

10. September 2012 00:04 Uhr

Die wenigen brachten die vielen in Misskredit.

Als am sechsten Regionalliga-Spieltag in Vöcklamarkt einige Randalierer im LASK-Auswärtssektor Bengalen auf Menschen warfen, war es für so manchen Kritiker ein Leichtes, die LASK-Fans pauschal zu verurteilen.

Am vergangenen Fußball-Wochenende ließ die Fangemeinde des Linzer Klubs mit einer ganz anderen Aktion aufhorchen. Die Anhänger riefen eine Spendenaktion ins Leben – für den Ex-LASK-Profi Peter Pawlowski (siehe auch Seite 3). Der 35-Jährige ist wegen einer schweren Krankheit an den Rollstuhl gefesselt und muss gepflegt werden – die Fans wollen ihn und seine Familie finanziell unterstützen. Keine halbherzige Aktion im doppelten Sinn: Auf Ebay gibt es sogar ein Trikot des Angreifers zu ersteigern – gespendet aus der privaten Sammlung eines Fans. Die Auktion ist bereits jetzt ein Erfolg. Was die LASK-Fans betreiben, ist die beste Art Werbung, die es gibt. In erster Linie, weil mit dem Spendenaufruf einem bedürftigen Menschen und seiner Familie geholfen wird. Dass die LASK-Familie einem Spieler helfen will, der seit dreizehn Jahren nicht mehr beim Klub kickt, zeugt von einer intakten Anhänger-Gemeinschaft. Und nebenbei erwähnt rücken damit jene in das Rampenlicht, die es sich auch verdient haben. Nämlich ehrliche Fans mit Herz statt Randalierer.

d.geisshuettner@ nachrichten.at

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