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Kommentar

Erlesenes Tempo

Von Bernhard Lichtenberger   16. März 2011 00:04 Uhr

Ankowitsch führt beredt durch die Welt der Bücher

Dieter Moor hat seine Schuldigkeit getan, die ORF-Literatursendung „les.art“ kann weitergeh’n. Am Montag übernahm der in Berlin lebende österreichische Journalist und Autor Christian Ankowitsch die Rolle des Reiseleiters durch die Welt der Bücher.

Schon das Debüt machte deutlich, dass hier nicht einer orientierungslos durch den Wörter-Dschungel tappt, sondern sich sicher auf literarischem Terrain bewegt. Fern jeder Selbstdarstellung gefällt Ankowitsch als eloquenter, sattelfester Gesprächsführer, der druckreif formuliert, gewandt auf Positionen seines Gegenübers eingeht und sich nicht scheut, nur scheinbar banale Fragen einzustreuen.

Das Glück des Tüchtigen bescherte ihm zum Einstand mit Burgtheater-Star Joachim Meyerhoff und Schriftstellerin Jasmin Ramadan zwei faszinierende Gäste, an deren Lippen man gerne hing.

Das vom Linzer Christian Schädel erfundene Wiener Bücher-Café „phil“ (Gumpendorferstr. 10-12), in dem es zudem ausgewählte Musik, DVDs und sogar die Sitzmöbel und Lampen zu kaufen gibt, veredelte die „les.art“ mit seinem frischen, jungen Ambiente und sei zur Selbsterfahrung empfohlen.

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