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Kommentar

Durchblick: Präzision

Von von Michael Vielhaber   01. Oktober 2010 00:04 Uhr

Wenn sich Abschreckung in Unterhaltung verwandelt.

Es ist bemerkenswert, mit welcher Präzision die Redaktion von „ATV – Die Reportage“ Woche für Woche ihre Protagonisten auswählt. Mittwochnacht widmete sie sich dem „Waffenland Österreich“. Zu Beginn wirkte der Inhalt ob der Waffennarren noch abschreckend, weil es sich dabei um jedermanns Nachbar handeln kann. Doch der Unterhaltungswert stieg proportional zur Dauer der Sendung. Unter anderem mit dabei: ein Waffensammler, der im Wald nach Kriegsrelikten buddelt und dabei ab und zu Leichen findet; danach aber die „lästigen“ Fragen der Polizei scheut.

Absoluter Höhepunkt: Peter Linduska, Sicherheitsexperte aus Wien. Der Bodyguard war auf der ganzen Welt im Einsatz und hat jede Gefahrensituation erlebt. Aber er darf, wie sich das für einen Profi gehört, nichts darüber erzählen. Da scheint Schießen Silber und Schweigen Gold zu sein. Der Berufs-Rambo kennt die Techniken der israelischen Armee und jene der österreichischen Polizei aus dem Effeff. Und schweigt. Da helfen auch die präzisen Fragen des ATV-Teams nichts. Schade.

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