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Nachlese

BZÖ-Chef Josef Bucher im Chat mit OÖN-Lesern

Von nachrichten.at/Jasmin Bürger   26. August 2013 13:24 Uhr

nachrichten.at
BZÖ-Chef Josef Bucher

BZÖ-Chef Josef Bucher hat sich am Montagmittag im Wiener OÖN-Büro eine Stunde Zeit für die Fragen der OÖNachrichten-Leser genommen. Hier das gesamte Chat-Protokoll:

E-Mail-Anfrage: Laut Umfragen werden Sie nicht wieder ins Parlament kommen. Was machen Sie dann nach der Politik? Haben Sie berufliche Pläne?
Josef Bucher: Mein Plan lautet in den Nationalrat einzuziehen. Mit etwas anderem beschäftige ich mich nicht.

Gast 9540: Das BZÖ wird nicht als wirtschaftsliberal, sondern als moderate FPÖ wahrgenommen, was tun Sie dagegen?
Josef Bucher: Unser Konzept für Österreich ist eindeutig wirtschaftsliberal. Uns geht's im Gegensatz zur FPÖ um die Zukunft und nicht um die Vergangenheit.

Gast 9676: Außenpolitisch hat das BZÖ eine proeuropäische, aber EU-kritische Haltung. Was denn nun, EU ja oder nein?
Josef Bucher: Ja zur europäischen Union, die sich aus selbstbewussten Mitgliedsstaaten zusammensetzt. Nein zu einer Republik Europa à la EUdSSR.

Gast 9540: Warum soll der Österreicher das BZÖ wählen, das ja höchstens Oppositionspartei werden kann?
Josef Bucher: Wir sind die einzige Partei, die ein Steuerkonzept für Österreich vorgelegt hat. Im Gegensatz zu Rot, Schwarz und Grün wollen wir die Steuern senken und die Verwaltung und Bürokratie eindämmen. Zukunft heißt Familien, Jugend und Bildung um Österreich als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig. Im Gegensatz zu Stronach und FPÖ sind wir jederzeit in der Lage, Regierungsverantwortung zu übernehmen.

E-Mail-Anfrage: Sie sagen, Ihre Partei ist die „moderne Mitte“. Was soll das bedeuten? Sind nicht die anderen Parteien auch irgendwie in der Mitte aufgestellt?
Josef Bucher: Ich verstehe unter "moderner Mitte" den Mittelstand, der maßgeblich für die Aufrechterhaltung unseres Staates zur Kasse gebeten wird und dabei zunehmend verarmt. Daher müssen wir mit den Steuern runter und den Staat verschlanken. Der Mittelstand umfasst ca. 1,9 Millionen Österreicher.

Gast 925: Guten Tag Herr Bucher, Mit welchen Regionalthemen wollen Sie in Oberösterreich punkten? Was unterscheidet BZÖ von NEOS?
Josef Bucher: Auf Länderebene wollen wir die Verwaltungseinheiten verschlanken, Zusammenlegungen von Abteilungen der oö. Landesregierung und der Bezirkshauptmannschaften, Zusammenlegung von kleineren Gemeinden mit vorheriger Abstimmung durch die betroffenen Bürger. Zur Frage nach den NEOS: Wir sind eindeutig eurokritischer und fordern eine Zweiteilung des Euros zwischen dem Norden und Süden Europas. NEOS haben von uns viel kopiert, aber keine Chancen einzuziehen.

E-Mail-Anfrage: Viele Pensionisten leiden unter dem Verbot, etwas dazuzuverdienen, wobei es hier große Ungerechtigkeiten gibt. Wie würden Sie das ändern?
Josef Bucher: Völlig richtig. Es gibt viele Ungerechtigkeiten und Privilegien im derzeitigen Pensionssystem, daher fordern wir ein Pensionsversicherungssystem für alle, mit einem Pensionskonto anhand dem jeder selbst entscheiden kann, wann er in die Pension gehen möchte.

Gast 9540: Ihre Antworten sind sehr knapp und steriotyp. Glauben Sie, dass sie jemand so wählt?
Josef Bucher: Ich möchte möglichst viele Fragen beantworten.

E-Mail-Anfrage: Sie trennen sich von Petzer, Stadler, auch die Schwester von Jörg Haider, Ursula Haubner, ist nicht mehr vorne dabei. Die neuen Leute kennt doch niemand, was soll das?
Josef Bucher: Wir trennen uns von niemandem, ganz im Gegenteil. Es handelt sich durchwegs um erfahrene Vertrauensleute, die an den vorderen Rängen der Landeslisten antreten. Mir ist wichtig, dass auch junge, motivierte Mittelstandsvertreter und Frauen eine Chance im BZÖ bekommen.

E-Mail-Anfrage: Alle reden vom Mittelstand, dem geholfen werden soll. Dabei zahlt er immer mehr Steuern. Wie definieren Sie Mittelstand? Was wollen Sie für ihn genau tun?
Josef Bucher: Alle, die entweder Einkommenssteuer oder Lohnsteuer bezahlen, sind Mittelstand. Um die Motivation des Mittelstands für mehr Leistung aufrecht zu erhalten, müssen wir die Steuern senken, das schafft Wirtschaftswachstum und Beschäftigung und erhält den Wohlstand.

Gast 9540: Was wollen Sie für die jungen Leute tun?
Josef Bucher: Jugend ist Zukunft. Ich möchte freies W-Lan für alle in Österreich, dazu ein Freifach "Füherschein" in der Schule und eine generationengerechte Politik in der Verfassung verankern. Das heißt, kein Gesetz darf mehr verabschiedet werden zu Lasten der nächsten Generation. Bildung entscheidet unseren zukünftigen Wohlstand, daher soll kein Schüler mehr die Schule verlassen dürfen, ohne Lesen, Schreiben, Rechnen zu beherrschen.

auszeit: Wie bereiten Sie sich psychisch auf den Wahlkampf vor? Wird ja eine stressige Zeit!
Josef Bucher: Der Wahlkampf ist voll angelaufen und in jeder freien Stunde versuche ich, mit Laufen den Kopf frei zu bekommen.

Gast 2765: Herr Bucher, auch wenn Ihnen alle den Hinausflug prohezeien, ich wünsche Ihnen, dass Sie es wieder schaffen, denn wir brauchen eine konstruktive Opposition und keine Wadlbeisser. Fragen möchte ich Sie, wie Sie die Lösung des SWAP-Problems angehen würden,
Josef Bucher: Zunächst einmal lückenlose Aufklärung. Dann ein völliges Spekulationsverbot mit Steuerngeldern, verfassungsrechtlich abgesichert. Stärkere Einbindung des Rechnungshofs und eine österreichweit gleiche Buchführung der öffentlichen Haushalte auf Gemeinde- und Landesebene.

Gast 3470: Wie stellen Sie sich eine "Zweiteilung des Euros" vor?
Josef Bucher: Wir brauchen eine Zweiteilung der Währungszone, weil wir heute schon zwei Geschwindigkeiten haben. Um den mit Schulden belasteten Süden fit zu machen, müssen wir eine eigene Währung dafür schaffen. Der Schuldenrucksack das Südens darf aber den reichen Norden nicht so sehr belasten, dass wir kein Geld mehr für Zukunftsinvestitionen haben, um mit den anderen großen Nationen mithalten zu können.

E-Mail-Anfrage: Als Oppositionspartei kann man nicht sehr viel bewegen, nur Lärm machen. Was war Ihre Arbeitsleistung in den letzten Jahren im Nationalrat?
Josef Bucher: Fehlentwicklungen und Skandale aufzuzeigen. Untersuchungsausschüsse einzufordern, die für Aufklärung sorgen. Man hat oft das Gefühl in Österreich, dass der kritische Journalismus eher an die Opposition gerichtet ist, als die Regierung.Wir haben eine Aufwertung des Rechnungshofs, im Sinne einer Ausweitung der Kontrollkompetenzen, durchgesetzt.

Gast 2831: Welche Bedeutung beim Wahlkampf messen Sie Ihre TV-Auftritte bei?
Josef Bucher: Für viele Unentschlossene und das sind gegenwärtig 50 Prozent, sind die TV-Konfrontationen eine wichtige Entscheidungshilfe.

Gast 9676: Wie bereiten Sie sich auf die TV-Konfrontation mit Stronach am Donnerstag vor?
Josef Bucher: Gewissenhaft. (Smiley)

Gast 9540: Viele haben nicht das Gymnasium als Ziel, sondern wollen einfach eine gute Schule machen, eine gute Stelle finden. Wire würden Sie Ausbildung und Berufschancen verbessern?
Josef Bucher: Zunächst eine gemeinsame Schule der 6- bis 14-Jährigen mit Leistungsdifferenzierung. Dann ein Schulabschluss nach der neunten Schulstufe, ähnlich der mittleren Reife. Es sollte niemand ohne einen Schulabschluss die Schule verlassen müssen.

E-Mail-Anfrage: Sie haben gesagt, bei der Bürokratie kann man 10 Mio. Euro einsparen, früher waren das 130 Mrd. Schilling. Wie soll das gehen? Öffentliche Bedienstete rauswerfen?
Josef Bucher: Der Rechnungshof hat 599 Vorschläge ausgearbeitet. Natürlich wird es nicht ohne Freisetzung von Bediensteten gehen, die über den natürlichen Abgang und attraktive Angebote aus der Privatwirtschaft abgefedert werden. Österreich ist ein viel zu aufgeblasener Verwaltungsstaat. Wenn wir konkurrenzfähig bleiben wollen, müssen wir den Amtsschimmel auf Diät setzen, das heißt auch, dass der Gesetzgeber zukünftig für jedes neue Gesetz ein altes aufheben muss.

Gast 3470: Welche Downloadgeschwindigkeiten wird das freie W-LAN für die jungen Leute haben?
Josef Bucher: Im Zusammenarbeit mit den Telekommunikationsunternehmen soll jedem Österreicher 1 Gigabyte pro Monat kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Damit beweisen wir Modernität für den Technologiestandort Österreich.

Gast 9540: Danke für die Beantwortung zum Schulabschluss. Das sehe ich ähnlich. Aber sind 9 Jahre genug für die Schulabschluss-Reife?
Josef Bucher: Nach neun Jahren sollten zumindest die wesentlichen Kulturtechniken beherrscht werden. Wer es in neun Jahren nicht schafft, muss mehr Zeit dafür in Anspruch nehmen. Wichtig ist, schon im Vorschulalter dafür zu sorgen, dass man zum Beispiel die deutsche Sprache beherrscht, um dem Unterricht folgen zu können.

Gast 9676: Eine Zweiteilung der Währungszone ist doch ein K.O.-Schlag für die Union?
Josef Bucher: Die EU muss man von der Eurozone gelöst betrachten. Um die europäische Union und die Eurozone zu erhalten, müssen wir auf die Realität der zwei Geschwindigkeiten Rücksicht nehmen und zwei Währungszonen mit jeweils einer Zentralbank realisieren.

Gast 9540: Ich habe gehört, Sie wollen für den ORF Volksaktien auflegen, damit der Parteieneinfluss weniger wird. Wie soll das funktionieren?
Josef Bucher: Der ORF ist zu einem Regierungsfunk verkommen. Daher ist es notwendig und sinnvoll, eine Teilprivatisierung durchzuführen, zumal ja die Seherinnen und Seher in Österreich einen ORF-Pflichtbeitrag zu bezahlen haben.

Gast 9540: Was ist gewissenhaft bei der Vorbereitung auf ein TV-Duell? Üben Sie eine Konfrontation vor dem Spiegel und was?
Josef Bucher: Nicht vor dem Spiegel, aber wir bereiten uns auf mögliche Fragen vor.

E-Mail-Anfrage: Sie befürworten, auf Autobahnen die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h zu erhöhen. Bezahlt dann das BZÖ die Rechnung, wenn Österreich eine Kyoto-Strafe in Mrd.-Höhe bekommt?
Josef Bucher: Wir haben gesagt, wenn es der Verkehr und das Wetter zulässt, soll auf dreispurigen Autobahnen die Höchstgeschwindigkeit auf 160 km/h zugelassen sein. Die Österreicher sind sicherlich keine schlechteren Autofahrer als die Deutschen. Als Zusatz: Wir sind für den Ausstieg aus dem Kyoto-Vertrag. Wir sind der Musterschüler innerhalb Europas.

Gast 3804: Wer ist eigentlich der Verkehrsexpert des BZÖ ??
Josef Bucher: Sigisbert Dolinschek.

Gast 1199: Einen Menschen kann man durch seine Lektüre charakterisieren. Was lesen Sie den gerade?
Josef Bucher: Derzeit lese ich das Buch "M - wie Mittelstand".

auszeit: Was halten Sie persönlich vom Kampf anderer Parteien, die sich Dinge an den Kopf werfen, die nun wohl nichts mit Politik zu tun haben?
Josef Bucher: Ich stehe für eine sachliche politische Auseinandersetzung und nicht für Show-Politik. Das Leben der Menschen ist mir viel zu ernst.

Gast 9676: Was macht ein Josef Bucher eigentlich als Privatperson? Was essen Sie gerne, wo machen Sie Urlaub?
Josef Bucher: Bergsteigen, Laufen und Skifahren. Meine Lieblingsspeise sind Kärntner Käsnudeln.

Gast 3470: Und wie SCHNELL wird das W-LAN sein?
Josef Bucher: So schnell wie möglich. Immer auf dem neuesten Stand, Voraussetzung ist der flächendeckende Breitbandausbau. Sicherlich kein gedrosseltes Internet.

Gast 1199: Gehen Sie auf Raves?
Josef Bucher: Ja - das letzte Mal auf das "Starnacht"-Rave :)

Gast 3804: immer mehr gefällt uns ihr Stil, die Themen anzugehen , medial werden sie ja eher gemobbt, warum hauens sie da nicht öfter auf die Redaktionstische ??
Josef Bucher: Manchmal würde ich mir etwas mehr Fairness und Interesse für Inhalte statt Show wünschen.

Gast 3804: Jeder 5. Österreicher ist tätowiert , wären sie dazubereit , nach einem Wahlsieg ??
Josef Bucher: Es reicht, wenn unser Jugendsprecher Stefan Petzner tätowiert ist.

Gast 1052: Ist gratis W-Lan tatsächlich das Wichtigste, was Sie für die jungen Leute im Land planen? Denken Sie nicht, dass junge Wählerinnen und Wähler sich da nicht ganz ernst genommen fühlen?
Josef Bucher: Bildung muss das Wichtigste politische Anliegen der Zukunft sein. Jeder Jugendliche soll später im Job seiner Wahl soviel verdienen können, dass er gut davon leben kann. Das ist auch der Garant dafür, dass wir das Pensionssystem einigermaßen aufrecht erhalten.

Gast 5339: Warum ist eigentlich Ursula Haubner nicht mehr Spitzenkandidatin für das BZÖ in Oberösterreich?
Josef Bucher: Das hat sie mit der oberösterreichischen Landesgruppe selbst entschieden.

Gast 3470: Welche Tätowierung hat Herr Petzner?
Josef Bucher: Fragen Sie ihn bitte selbst.

Gast 9540: Glauben Sie, dass großflächige Wahlplakete für Unsummen von Geld heute noch die Menschen überzeugen?
Josef Bucher: Sie sind ein unverzichtbares Element der Wahlwerbung.

Gast 9830: Wollten Sie Haubner weghaben? Petzner und Stadler wollen Sie ja auch nicht mehr im Nationalrat haben....
Josef Bucher: Ich möchte alle im Nationalrat haben und zu dem noch einige neue Kandidaten.

Gast 2590: Ist die Wahl zwischen FP und ihrer Partei ned ghupft wie ghatscht?
Josef Bucher: Während Strache noch immer den Zweiten Weltkrieg gewinnen will, kümmern wir uns um die wesentlichen Zukunftsfragen und sind bereit, Verantwortung wahrzunehmen.

Gast 3804: Junge Familien leiden unter der Rezession gewaltig, Mieten und Kosten einbremsen sind gute Ideen , wie wollen sie das angehen ??
Josef Bucher: Das von uns vorgeschlagene Steuersystem sichert den kleinen und mittleren Einkommen mehr netto vom brutto und entlastet Familien mit Kindern. Die Zweckbindung der Wohnbauförderungsbeiträge muss wieder eingeführt werden, das schafft mehr Angebot mit gerechteren Preisen.

Gast 9830: Am Wochenende haben Sie sich in einem Interview groß mit ihrer 28-jährigen Freundin präsentiert - ist das jetzt das BZÖ-Programm?
Josef Bucher: Nein, das war ein privates Interview, das wir auf Anfrage gegeben haben.

Gast 3804: Senioren, das Risiko hinter dem Lenkrad, was halten Sie von Kontrollen ab 55. Lebensjahr wie bei Lkw-Lenkern ?
Josef Bucher: Sicher nicht ab dem 55. Lebensjahr. Sollte eine EU-Richtlinie kommen, wird man das mit Experten prüfen müssen.

Gast 7707: Und was bitte sind die wesentlichen Zukunftsfragen?
Josef Bucher: Jugend, Bildung und generationengerechte Politik, wie schon ausgeführt.

Gast 3470: Was ist Ihr größter Wunsch für die Zukunft (privat und als Politiker)?
Josef Bucher: Größter Wunsch ist es, das BZÖ als moderne Partei des Mittelstandes in den Nationalrat zu führen. Mein privater Wunsch ist, das alles so bleibt, wie es ist.

Gast 9830: Was halten Sie eigentlich von Frank Stronach?
Josef Bucher: Frank Stronach ist eine Person mit sehr viel Vergangenheit. Wir vom BZÖ machen Politik für die Zukunft.

Gast 9974: Der Wahlkampf zieht sich noch einen Monat hin. Merken Sie schon erste Müdigkeitserscheinungen?
Josef Bucher: Nein, gar nicht. Ich bin seit Mai in ganz Österreich unterwegs und habe alle Wahlkreise besucht. Mein engagiertes Team wird täglich von mir motiviert.

Gast 7716: Was sagen Sie zu dem Saustall, den Jörg Haider in Kärnten hinterlassen hat?
Josef Bucher: Es gibt keinen Saustall. Ich habe Jörg Haider als den engagiertesten Politiker seiner Zeit in Erinnerung und dabei bleibt's. Wir in Kärnten werfen einem Verstorbenen nichts Schlechtes hinterher.

Gast 3804: Dank für die hilfreichen Antworten , viel Glück noch , daumenhalt
Josef Bucher: Herzlichen Dank.

Gast 5329: Eine politische Person die den Begriff "EUdSSR" in den Mund nimmt muss ja keine Ahnung von beiden politischen Systemen haben...
Josef Bucher: Gegenwärtig ist es innerhalb der Eurozone so, dass die schnellen auf die langsamen warten müssen. Das wirft uns im Wettbewerb mit anderen Kontinenten immer weiter zurück. Das kann uns in schon wenigen Jahren tausende Arbeitsplätze kosten, wenn wir statt in die Zukunft in die Vergangenheit investieren und uns kein Geld bleibt, für Bildung, Forschung und Entwicklung und Innovation.

Gast 7716: Ah ja und deswegen hat reißt uns Känrten und die Hypo ALpe Adria ein Riesenloch ins Budget - und wir dürfen nichts Schlechtes sagen. Was ist denn das für eine Politik?
Josef Bucher: Niemand weiß, warum Josef Pröll 2009 die Hypo Alpe Adria Bank den Bayern abgenommen hat. Wir haben sechs Mal im Nationalrat einen Untersuchungsausschuss beantragt, der immer von roter und schwarzer Seite abgelehnt wurde. Wir fordern lückenlose Aufklärung, egal, wen es trifft.

Stefan: Das BZÖ wird immer nur mit Kärnten in Verbindung gebracht, wollen Sie nicht eine Partei für Österreich führen anstatt nur für das Bundesland Kärnten?
Josef Bucher: Wir sind zwar in Kärnten am besten aufgestellt und im Landtag vertreten, wollen aber zukünftig in allen Bundesländern diesem Beispiel folgen. Das BZÖ versteht sich als eine Bundespartei.

Gast 3804: Ich wähle das erste Mal seit 20 Jahren wahrscheinlich gültig , und eher aus Protest gegen alle anderen das BZÖ, ich hoffe ich werde nicht wieder enttäuscht
Josef Bucher: Ich werde dafür sorgen, dass Sie sicherlich nicht enttäuscht werden. Wir stehen auch nach der Wahl zu dem, was wir vor der Wahl versprechen und halten Wort. Ich bedanke mich bei allen Interessierten für den spannenden Chat und wünsche noch einen schönen Sommerausklang.


 

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