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Urig, g´schmackig

Wirte versus Fastfood

Von Josef Kreilmeier   27. Juni 2014 11:48 Uhr

Neulich schrieb ein Poster auf meinen Blog, ich solle doch bitte zur Kenntnis nehmen, dass die Leute keinen Wirt wollen sondern Fastfood.

Anlass war der Konkurs eine Wirtes in Linz. Wird schon stimmen, viele wollen das Einheitsessen mit Einheitsgeschmack im Lokal mit Einheitseinrichtung und Einheitsservice. Wäre ich polemisch, würde ich von Menschen mit Einheitsdenken und Einheitsmeinung schreiben, also von Menschen mit dem Verhalten einer Schafherde.

Viele, aber hoffentlich nicht alle und nicht die Mehrheit der Konsumenten wollen das. Wir wollen Vielfalt erhalten, dazu gehört auch das klassische Wirtshaus. Freilich muss es neu interpretiert werden und besten Service, aber auch Unterschiede bieten. Die Vielfalt der österreichischen Küche soll sich in der Vielfalt der Wirte und deren Speisekarten widerspiegeln.

Da Wirte aber nicht nur von der Schönheit leben können, müssen wir hingehen, müssen uns ein wenig Zeit nehmen, müssen uns setzen wollen und nicht im Stehen oder auf der Straße essen. Dazu keine Zeit zu haben, ist die faulste Ausrede überhaupt. Zeit haben wir immer, aber eben nur für Dinge, die wir wirklich wollen.

Wir sollten auch für Wirte Zeit haben wollen, Zeit für deren Gerichte und Getränke und damit deren Überleben und letztlich unser Wohlbefinden. Wir sollten Zeit für unsere Lebensqualität haben.

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