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Kräftiges Lebenszeichen der "Schwäne"

Basketball-Viertelfinale: Gmunden erzwang mit 88:71 gegen Oberwart ein 2. Heimspiel

Der WBC Wels stürmte ins Semifinale

Daniel Friedrich (li.) hat mit den Gmunden Swans angeschrieben. (Kienesberger) Bild:

"Jetzt sind es nur noch plus 23." Selten konnte Gmundens Manager Harald Stelzer ein Basketball-Match so entspannt verfolgen wie das gestrige gegen Titelfavorit Oberwart. Seine "Schwäne" spielten im dritten Play-off-Viertelfinale trotz der Abwesenheit von Kapitän Tilo Klette (Magen-Darm-Virus) groß auf, triumphierten 88:71 (45:29) und verkürzten in der Best-of-5-Serie auf 1:2.

Da freut sich auch der Kassier. Denn die "Korbjäger" vom Traunsee kommen mit diesem Erfolg in den Genuss eines weiteren Saison-Heimspiels, das bereits morgen (voraussichtlich um 19.30 Uhr) über die Bühne gehen wird.

Sollten die Swans auf 2:2 stellen, wäre alles möglich. "Doch so weit dürfen wir noch nicht denken. Es ist jetzt einmal ein Sieg – aber der war wirklich beeindruckend. So aufgezuckert wie heute habe ich meine Mannschaft in der ganzen Saison nicht gesehen. Da fragt man sich natürlich schon: Warum nicht öfter?", betonte Stelzer.

Gmunden war von der ersten Sekunde an hellwach, verzichtete auch auf Schwächephasen wie in den ersten beiden Begegnungen in Oberwart. Die Gunners fanden kein Mittel – schon gar nicht gegen Routinier Matthias Mayer, der für Klette in die Bresche sprang. Und zwar mit sieben Punkten und einer exzellenten Defensivleistung.

Das ist nicht selbstverständlich, wenn man bedenkt, dass "Didi" in der vergangenen Woche wegen eines Seminars nur einmal mit dem Team trainieren konnte. Doch gestern sind alle "Schwäne" über sich hinausgewachsen – also auch Topscorer Friedrich (18 Zähler), Ray (13), Johnson (13) oder Poiger (12).

Nicht nach Wunsch lief es hingegen für Fürstenfeld (68:76 gegen BC Vienna) und Klosterneuburg (74:80 gegen Traiskirchen). Für beide Vereine sind die Serien mit einem "Sweep" (0:3) zu Ende gegangen. Ab in den Urlaub!

Korner verlässt Braunschweig

Während der WBC Raiffeisen Wels bei Druckbeginn dieser Ausgabe in Kapfenberg um den Semifinal-Einzug kämpfte, gab es Neuigkeiten von Raoul Korner (42).

Der Meistermacher der Messestädter im Jahr 2009 verlässt den deutschen Bundesligisten Löwen Braunschweig nach drei Saisonen.

Der Coach und Sportdirektor Korner verpasste in der Spielzeit 2015/16 als Zehnter die Play-offs, er steht aber weiterhin hoch im Kurs und soll einen Bundesliga-Konkurrenten übernehmen.

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Artikel Alexander Zambarloukos 02. Mai 2016 - 00:04 Uhr
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