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20 Jahre Internet in Österreich

Der lange Weg zur Gratismusik

12. August 2010 00:04 Uhr

Der lange Weg zur Gratismusik

1992 Der Anfang

Seit Ende der 80er-Jahre arbeiten Karlheinz Brandenburg und seine Mitarbeiter am Fraunhofer-Institut in Erlangen an neuen Methoden der Daten-Komprimierung. 1992 wird das MP3-Format festgeschrieben.

1997 Erste Webseite

Die Homepage mp3.com startet als Website zur Information über MP3-Technologie, Encoder und Player. Nach kurzer Zeit wird die Webseite zum größten legalen Download-Portal für Musik im MP3-Format ausgebaut.

1998 MP3-Player

Die ersten tragbaren MP3-Player kommen auf den Markt: der „Rio“ von Diamond Multimedia in den USA und „MPMAN“ von Saehan in Korea.

1999 Napster-Revolution

Die Musik-Tauschbörse Napster des 19-jährigen Programmier-Wunderkinds Shawn Fanning geht online. Das Erfolgsgeheimnis: der revolutionäre Peer-to-Peer-Ansatz (P2P). Eine Software durchsucht den Rechner nach MP3-Dateien und meldet die Ergebnisse an einen zentralen Server im Internet, wo Angebote und Suchanfragen eingehen. Der Server meldet auf eine Anfrage die IP-Adressen der Computer zurück, die die gesuchte Musik-datei anbieten. Die beiden Clients können sich direkt miteinander verbinden und das Musikstück übermitteln.

2000 Die Metallica-Klage

Die Heavy-Metal-Band Metallica sammelt 300.000 Benutzernamen, um das Tauschen ihrer Songs zu unterbinden. Napster gerät unter Druck. Ein US-Gericht beschließt nach Klage der RIAA (Verband der Musikindustrie in den USA) eine einstweilige Verfügung gegen Napster.

2001 Das Ende von Napster

Im Februar 2001 umfasst Napster 80 Millionen Nutzer weltweit, davon sind 1,6 Millionen User ständig online. Das Tauschvolumen beträgt zwei Milliarden Dateien pro Monat. Am 29. Juli muss die Tauschbörse endgültig geschlossen werden. Viele Benutzer versuchen am letzten Tag, möglichst viel Musik herunterzuladen, was das Napster-Netzwerk zum Zusammenbruch führte.

2003 Apple steigt ein

Der iTunes-Music-Store von Apple startet im April in den USA mit mehr als 200.000 Liedern. Ein spezieller Code stellt sicher, dass sich die Musik nur mit iTunes, dem iPhone und iPods abspielen lässt.

2010 Zehn Milliarden Songs

Am 24. Februar 2010 meldet Apple, dass bisher zehn Milliarden Songs über das konzerneigene Web-Portal online verkauft wurden.

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