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Zehn Quadratmeter First-Class

FUSCHL. BMW präsentiert mit dem X7 den größten und nobelsten Vertreter der SUV-Reihe. Der Innenraum ist eine Wohlfühl-Oase, das Smartphone wird zum Autoschlüssel.

Zehn Quadratmeter First-Class

Die markant-rustikale Doppelniere ziert nach dem 7er nun auch den X7, der mit einer stolzen Länge von 5,15 Metern daherkommt. Bild: BMW

BMW und seine X-Serie, das ist eine Erfolgsgeschichte. Und die könnte durch das neue Flaggschiff, den X7, um ein Kapitel erweitert werden. Das Zauberwort beim höhergestellten Siebener ist dabei Luxus. Mit 5,15 Metern Länge, exakt zwei Metern Breite und einem Radstand von 3,10 Metern ist der X7 das Alphatier im X-Stall. Erkennbar an der markanten Doppelniere, die die Frontansicht dominiert, wirkt der Bayer sehr robust und kräftig. Chrom-Elemente unterstreichen die Eleganz. "Unsere Kunden wollen nichts Extravagantes, aber zeigen, dass sie’s g'schafft hab’m", sagt Produktentwickler Jörg Wunder.

Drei Sitzreihen

Die Basis im Innenraum bilden drei Sitzreihen. Trotzdem bleiben 326 Liter Ladevolumen im Kofferraum. Verschwindet die dritte Sitzreihe, beträgt der Stauraum 750 Liter. Legt man auch die zweite Reihe (entweder eine Sitzbank mit drei Plätzen oder zwei einzelne Sitze) um, fasst der Laderaum 2120 Liter. Eine 4-Zonen-Klimaautomatik ist serienmäßig an Bord, optional erhalten die Passagiere in Reihe drei noch eine Extra-Zone. Komfort ist Luxus, das ist die Essenz des SUV.

Zehn Quadratmeter First-Class

Besonders auf der Langstrecke spielt der Riese, der sich für den Fahrer eigentlich gar nicht so groß anfühlt, seine Stärken aus. Zwei-Achs-Luftfederung, Akustik-Verglasung, entsprechend komfortable Echtledersitze mit Massagefunktion und eine integrale Aktivlenkung lassen bei Vielfahrern kaum Wünsche offen. Es gibt sogar die Möglichkeit, mit Licht, Düften und Belüftung ein Wellness-Programm zusammenzustellen. Zusätzlich ist das Fahrzeug permanent vernetzt, was vor allem den Passagieren im Fond zugute kommt, weil diese während der Fahrt Filme streamen können. Reisen wie in der 1. Klasse.

Fünf Smartphone-Schlüssel

Mittels NFC (Near Field Communication) können bis zu fünf Smartphones als Schlüssel autorisiert werden. Der X7 lässt sich damit ver- und entsperren und starten, wenn das Handy in der Ladeschale liegt. Zur Serienausstattung gehört beim X7 auch ein digitaler Charakter, der Personal Assistant. Er dient als Gesprächspartner.

Der in Spartanburg (USA) produzierte Luxus-SUV soll vor allem die Märkte in den USA und China bedienen. Hierzulande ist die Nachfrage laut BMW bereits groß, eine dreistellige Absatzzahl wird für 2019 anvisiert. Marktstart ist der 11. Mai.

 

BMW X7

Vier Motoren wurden für den X7 entwickelt, der Achtzylinder 50i bleibt europäischen Kunden aber vorenthalten.
Die Motorenpalette:

xDrive 40i: Sechszylinder-Benziner mit 340 PS/450 Nm
Verbrauch: 8,7-9,0 l/100km
Preis: ab 104.150 Euro

xDrive 30d: Sechszylinder-Diesel mit 265 PS/620 Nm
Verbrauch: 6,5-6,8 l/100km
Preis: ab 97.550 Euro

M50d: Sechszylinder-Diesel mit 400 PS/760 Nm, 
Verbrauch: 7,0-7,4 l/100km
Preis: ab 126.550 Euro

Alle Motorvarianten werden mit einem 8-Gang-Automatikgetriebe kombiniert und erfüllen die Abgasnorm Euro-6d-Temp.

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Artikel Markus Prinz 13. April 2019 - 00:04 Uhr
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