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Der neue Evoque mit reduziertem Design und einem Mild-Hybrid-System

Land Rover bringt im März die zweite Generation des kompakten Bestsellers.

Der neue Evoque mit reduziertem Design und einem Mild-Hybrid-System

Mit dem Radstand wuchs auch der Kofferraum, der nun bis zu 1383 Liter bunkert. Bild: Nick Dimbleby

Erhebliches Aufsehen hatte Land Rover 2011 mit dem Range Rover Evoque erzeugt, einem Kompakt-SUV, der sich mit fast grantig-kantigem Outfit markant vom Mitbewerb absetzte. Der Baby-Rangie lieferte auch den Beweis, dass explizit-expressives Design nicht altert, es wurde über sieben Jahre nur behutsam adaptiert. Jetzt steht die zweite Modellgeneration am Start: Die Optik ist reduziert, sie reiht den Kleinen in die Stilsprache der Großen ein (Velar, Range Rover).

Nur noch Fünftürer-Modell

Es blieb bis auf die Türscharniere kein Blech auf dem anderen. Gewachsen ist er kaum (auf 4,37 Meter), Dreitürer und Cabriolet sind obsolet. Neu sind: Frontantriebsplattform (aufnahmebereit für Antriebselektrifizierung), Karosseriearchitektur und Fahrwerk. Mit verkürzten Überhängen und längerem Radstand ist der Innenraum gewachsen (Kofferraum: 591 bis 1383 Liter). Das Cockpit ist neu eingerichtet, mit Digital-Kombiinstrument und bündig integrierter Variante des aktuellen Infotainment-Systems mit zwei Touchscreens.

Auf die Zukunft ausgerichtet ist die Antriebstechnik: Bis auf den Einstiegs-Selbstzünder sind alle Motoren – 2,0-Liter-Turbos, Benziner und Diesel ab 150 PS – Mild-Hybride, mit 48-Volt-Bordnetz und riemengetriebenem Startergenerator. Dazukommen wird ein Plug-in-Hybrid mit einem 1,5-Liter-Dreizylinder-Benziner, gekoppelt an ein E-Aggregat.

Nicht auf der Strecke bleiben dabei die Offroad-Talente, der Evoque hat das 4x4-System 2. Generation vom großen Rangie geerbt. Dazu kommt neue Elektronik. Das beginnt bei Voll-LED-Leuchten und hört bei adaptivem Abstandsregeltempomat nicht auf: Dem Kritikpunkt der eingeschränkten Karosserieübersicht nach hinten begegnet Land Rover mit einem elektronischen Innenspiegel (Display direkt im Spiegel), eine Kamera in der Sharkfin-Antenne liefert die Bilder. Im Gelände hilft eine "durchsichtige" Motorhaube: Kameras projizieren Aufnahmen des Untergrunds aufs Display des Infotainment-Systems.

Das erste Rollout inszenierte Land Rover nach Art des Hauses: in den verwinkelten Gängen, Lagerräumen und Becken einer ehemaligen Brauerei in East London. Ein Terrain, das die Einlenk-Agilität, die fein austarierte Balance, die erhöhte Karosseriesteifigkeit, die Kletterfähigkeit (bergauf wie bergab) und das Tauchtalent (Wattiefe ist nun 600 Millimeter) anschaulich demonstrierte. Marktstart ist im kommenden März. Preis: ab 40.800 Euro.

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Artikel Beatrix Keckeis-Hiller 03. Dezember 2018 - 00:04 Uhr
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