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Wer A sagt, muss auch Tarraco sagen

Seat bringt voller Stolz den ersten 7-Sitzer-SUV – Die Front zeigt das neue Design der Spanier – Der Innenraum wird nobler – Ab Anfang 2019 ab 30.000 Euro.

Wer A sagt, muss auch Tarraco sagen

Die Tarraco-Front zeigt die neue Designlinie von Seat: Sechskantiger Kühlergrill und eine Lichtsignatur wie Büroklammern. Bild: Seat

Was fängt mit A an, hat fünf Buchstaben und ist der Name einer Stadt in Spanien? Richtig: Arona und Ateca. Das Namens-Schema wollte Seat in Serie gehen lassen. Eigentlich. Doch dann ließen die Katalanen ihre Kunden über den Namen des neuen Mega-SUV abstimmen. 140.000 Menschen aus vielen Nationen entschieden sich für Tarraco. Der Name stammt von Tarragona, einer Stadt nahe Barcelona. Die Kommune ist berühmt für ihre "moderne Architektur, die junge Ausstrahlung und das reiche kulturgeschichtliche Erbe", verkündet Seat. Also Tarraco.

Ein Spanier aus Wolfsburg

Der Neo-Spanier wird in Wolfsburg vom Band laufen. Womit auch klar ist: Der Tarraco hat einen Bruder, den VW Tiguan Allspace, der auf derselben Produktionslinie entsteht. Nur der zweite Artverwandte, der Skoda Kodiaq, wird im tschechischen Werk Kvasiny gebaut.

Nach dem Arona (4,14 Meter Länge) und dem Ateca (4,36 Meter) bringt Seat Anfang 2019 mit dem Tarraco sein neues Flaggschiff: 4,74 Meter lang und mit (optional) sieben Sitzen.

Der Jüngste des Trios läutet auch eine neue Ära ein. Nach dem Leon (2012) folgt erneut ein kleiner Kurswechsel beim Design. Der Kühlergrill wuchs, ist nun sechseckig und von einem Chromband umschlossen. Die Front erscheint markanter (auch dank der wuchtig umrandeten Nebelscheinwerfer), das Tagfahrlicht sieht nun aus wie eine Büroklammer. Alles durchwegs stimmig.

Am Heck zieht sich ein Leuchtband quer über die Klappe – wie bei Audi.

Im Inneren änderten die Katalanen den Stil des Cockpits. Holzdekor war bis vor Kurzem in einem Seat undenkbar, mit Holzflächen wirkt der Spanier einen Hauch nobler. Die Türverkleidungen sind mit Stoff bespannt, der Rest mit Kunstleder oder Softtouch-Material. Steht dem Tarraco sehr gut.

Wer mit fünf Sitzen nicht das Auslangen findet, kann bei der Option "7 Sitze" ein Hakerl machen. Freilich: Trotz 4,74 Meter Außenlänge ist das Platzangebot auf der Eselsbank begrenzt.

1920 Liter Ladevolumen

Ausgezeichnet ist das Ladevolumen. Der Fünfsitzer nimmt 760 bis 1920 Liter auf, der Siebensitzer 700 bis 1920 Liter. Sind die Notsitze hinten aufgeklappt, schrumpft der Kofferraum auf 230 Liter.

Anfang 2019 kommt der Tarraco nach Österreich, der Ab-Preis liegt laut ersten Aussagen bei rund 30.000 Euro.

 

Seat Tarraco: Die Technik

Drei Motoren bietet Seat zum Start des Tarraco Anfang 2019 an: zwei Benziner und einen Diesel mit zwei Leistungsstufen.
1,5 TSI: Der Vierzylinder leistet 110 kW (150 PS) und ist mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb erhältlich.
2,0 TSI: Der Vierzylinder produziert 140 kW (190 PS) und ist an ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und ein 4Drive-Allradantrieb gekoppelt.
2,0 TDI: Der Turbodiesel ist mit 110 kW (150 PS) bzw. 140 kW (190 PS) zu haben. Die 150-PS-Variante kann mit Frontantrieb, 6-Gang-Schaltgetriebe oder 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) und 4Drive Allradantrieb kombiniert werden. Die stärkere Version ist ausschließlich mit 4Drive Allradantrieb und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) erhältlich.
Später wird es für den Seat Tarraco auch alternative Antriebstechnologien geben.
Auch an Bord: Adaptive Fahrwerksregelung (DCC), Spurhalteassistent, Notbremsfunktion, Verkehrszeichenerkennung, Stauassistent, Adaptiver Tempomat (ACC).

 

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Artikel 29. September 2018 - 00:04 Uhr
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